Di., 12.03.2019

Business Club Bad Oeynhausen begrüßt 200 Gäste zu 15. Sülteschmaus in Wandelhalle Gutes Essen – gute Gespräche

Traditionell ist die Wandelhalle beim Sülteschmaus immer sehr gut gefüllt. Laut Veranstalter waren auch diesmal 200 Gäste mit dabei.

Traditionell ist die Wandelhalle beim Sülteschmaus immer sehr gut gefüllt. Laut Veranstalter waren auch diesmal 200 Gäste mit dabei. Foto: Malte Samtenschnieder

Von Malte Samtenschnieder

Bad Oeynhausen  (WB). 101.500 Euro hat der Business Club Bad Oeynhausen (BCBO) innerhalb von fünf Jahren für seine »Aktion Bildungspartner« bereitgestellt. Das hat BCBO-Vorsitzender Stefan Kolodziejczyk am Montag den 200 Gästen des 15. Sülteschmauses in der Wandelhalle mitgeteilt.

»Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Geld Nachhilfeprojekte an der Europaschule Bad Oeynhausen, am Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg, am Immanuel-Kant-Gymnasium und an der Realschule Nord unterstützen können«, sagte Stefan Kolodziejczyk. Doch das sei nicht alles. Bei Bedarf komme der BCBO auch für Individualförderungen auf.

»Dass wir kürzlich dem Kindergarten Altstadtspatzen beim Aufbau einer eigenen Bibliothek finanziell unter die Arme gegriffen haben, war Neuland für uns«, betonte der BCBO-Vorsitzende. Grundsätzlich könne sich jeder um eine Förderung bewerben. »Wenn jemand beobachtet, dass irgendwo im Bildungsbereich die Not groß ist, sollte er mit seinem Anliegen an uns herantreten«, betonte Stefan Kolodziejczyk.

Viele Charity-Aktionen

Die beachtliche Spendensumme komme nicht nur durch die Erlöse des jährlichen Sülteschmauses, sondern auch durch die regelmäßigen Charity-Nächte, die Charity-Golfturniere und die Charity-Handballturniere des BCBO zusammen.

»Der Sülteschmaus bringt in jedem Jahr ganz unterschiedliche Menschen zusammen«, stellte Bürgermeister Achim Wilmsmeier zu Beginn seiner Rede fest. So treffe bei der Traditionsveranstaltung beispielsweise das Ehrenamt auf das Hauptamt – beste Voraussetzungen zum Netzwerken.

Dass sich Bad Oeynhausen nicht verstecken müsse, habe er jüngst auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin erfahren, sagte Achim Wilmsmeier. »Wir sind nicht irgendwer, sondern gehören als historisches Heilbad zur Spitzengruppe in Deutschland«, betonte der Bürgermeister. Diesem Umstand trage das neue Tourismuskonzept Rechnung. Achim Wilmsmeier: »Nun geht es darum, die Inhalte mit Leben zu füllen.«

Eine historische Chance

Als ein wichtiges Zukunftsprojekt nannte Achim Wilmsmeier die Umgestaltung der Mindener Straße/Kanalstraße nach der Freigabe des Lückenschlusses der A30: »Wir haben an dieser Stelle die historische Chance, der Stadt ein prägendes Bild zu geben.«

Bevor sich die hungrigen Besucher mit Grünkohl, Kassler und Co. stärken konnten, hatte Stefan Kolodziejczyk noch eine besondere Überraschung parat. Er verlas ein Grußwort von Colon-Sültemeyer-Nachfahrin Isolde Sültemeyer.

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