Bad Oeynhausener Männerchor feiert sein 130-jähriges Bestehen – Halka-Chor zu Gast
Quartettverein feiert Geburtstag: »Aber bitte mit Sahne«

Bad Oeynhausen  (WB). Sein 130-jähriges Bestehen hat der Quartettverein Bad Oeynhausen am Freitagabend mit etwa 400 Zuhörern bei einem Festkonzert im Theater im Park gefeiert. Außer dem Halka-Chor aus Bad Oeynhausens Partnerstadt Inowroclaw, zu dem die Gastgeber seit zehn Jahren freundschaftliche Kontakte pflegen, wirkten der Tenor Francisco Almanza und die Rhythmusgruppe Ellenbeck an der Gestaltung des Konzertprogramms mit.

Sonntag, 16.06.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 16.06.2019, 17:02 Uhr
Unter der Leitung von Svetlana Hoffmann (Klavier) hat der Quartettverein Bad Oeynhausen das Festkonzert zu seinem 130-jährigen Bestehen im Theater im Park gestaltet. Instrumentalen Beistand leistete die Rhythmusgruppe Ellenbeck. Foto: Malte Samtenschnieder
Unter der Leitung von Svetlana Hoffmann (Klavier) hat der Quartettverein Bad Oeynhausen das Festkonzert zu seinem 130-jährigen Bestehen im Theater im Park gestaltet. Instrumentalen Beistand leistete die Rhythmusgruppe Ellenbeck. Foto: Malte Samtenschnieder

Festkonzert – 130 Jahre Quartettverein Bad Oeynhausen

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Erstmalig unter der Leitung von Svetlana Hoffmann, die Anfang des Jahres den Dirigentenstab von ihrem Vorgänger Reinhard Neumann übernommen hatte, zeigte sich der Quartettverein vielseitig.

Stets von Svetlana Hoffmann am Klavier begleitet, reichte das Repertoire der Sänger von einem Fliegermarsch aus Hermann Dostals Operette »Der fliegende Rittmeister« über das »Zigeuner spiel uns an« aus Otto Grolls »Balalaika-Klänge« bis zu Leonhard Cohens »Halleluja«.

Geht man nach der Intensität des Beifalls des Publikums war das Medley »Aber bitte mit Sahne« mit etlichen Hits von Udo Jürgens sicher ein weiterer Höhepunkt des Konzertabends.

Gesanglich durch verschiedene Sprachen

Nicht minder abwechslungsreich gestaltete der Halka-Chor seine Programmbeiträge. Unter der Leitung ihrer jungen Dirigentin Natascha Kiełpińska manövrierten sich die Mitglieder des gemischten Chores sicher durch verschiedene Sprachen.

Außer dem polnischen »Majowy Taniec« stimmten sie unter anderem »Innsbruck, ich muss dich lassen« (deutsch), »La boite à chanson« (französisch) oder »The lion sleeps tonight« (englisch) an. Geradezu lautmalerisch ging es dagegen beim »Latin Swing Bongo, Bongo« zu. Auch rhythmische Artikulation stand bei diesem anspruchsvollen Werk deutlich hörbar im Mittelpunkt.

Mit herzerweichendem Charme und großem Ton sang sich der Tenor Francisco Almanza in die Herzen der Zuhörer. Ein Höhepunkt seines Auftritts war die gefühlvolle Interpretation des Franz-Lehar-Klassikers »Dein ist mein ganzes Herz«. Das musikalische Fundament für die schmachtenden Liedzeilen lieferte – wie auch bei den anderen Gesangssoli – Svetlana Hoffmann am Klavier.

Gemeinsam mit dem Quartettverein wusste Francisco Almanza ebenfalls zu überzeugen. So ließ er beim Trinklied aus Carl Millöckers »Der Bettelstudent« im Wortsinne den Korken der eilig geholten Sektflasche knallen.

»Ode an die Freude« als großes Finale

Ganz im Zeichen der seit 30 Jahren währenden Freundschaft zwischen Bad Oeynhausen und Ino­wroclaw standen beide Chöre am Konzertende gemeinsam auf der Bühne. Auf das deutschsprachige »Mensch ärgere dich nicht« folgte das polnische »Inowroclawskie Solanki«. Beim Finale, Beethovens »Ode an die Freude« waren auch die Zuhörer aufgerufen, mit einzustimmen.

Bereits zu Beginn des Festkonzerts hatte Günter Wittig, Vorsitzender des Quartettvereins, darauf hingewiesen, der Männerchor sei gerne bereit gewesen, sein Jubiläum in das Festwochenende zu integrieren. Als Konzertmotto gab Günter Wittig den Zuhörern das folgende Sprichwort mit auf den Weg: »Musik bläst den Staub des Alltags von der Seele.«

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