So., 19.01.2020

Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken diskutiert Klinikneubau in Bad Oeynhausen Kurzfristig „kein geeignetes Baufeld“

Wo könnte eine neue Klinik entstehen? Im mittleren Teil des Bildes ist das Herz- und Diabeteszentrum NRW zu sehen. Unten rechts ist das bisherige Krankenhaus zu erkennen.

Wo könnte eine neue Klinik entstehen? Im mittleren Teil des Bildes ist das Herz- und Diabeteszentrum NRW zu sehen. Unten rechts ist das bisherige Krankenhaus zu erkennen.

Bad Oeynhausen (WB). Der Verwaltungsrat der Mühlenkreiskliniken hat sich am Donnerstag auf einer Klausurtagung eingehend mit dem Standort Bad Oeynhausen befasst. In der Kurstadt gehören die Auguste-Viktoria-Klinik und das Krankenhaus Bad Oeynhausen zum Klinikkonzern der Mühlenkreiskliniken.

Wie positioniert sich der Konzern?

Beide Häuser stehen vor der Frage, wie sie sich zukünftig angesichts einer bundesweit verändernden Krankenhauslandschaft aufstellen. Im Verwaltungsrat ging es um Fragen wie: Wie stellt der Konzern weiter zuverlässig die Versorgung der Patientinnen und Patienten auf hohem medizinischen Niveau sicher? Wie positioniert er sich wirtschaftlich und bleibt attraktiv für dringend benötigtes medizinisches und pflegerisches Personal? Dabei wurden unterschiedliche Modelle vorgestellt und beleuchtet.

Suche nach gemeinsamem Standort

Im Gespräch ist dabei unter anderem der Neubau eines gemeinsamen Standorts, für den entsprechende finanzielle Mittel erforderlich wären (diese Zeitung berichtete mehrfach). Auch die Suche nach einem geeigneten Standort wurde im Verwaltungsrat thematisiert. Die Vor- und Nachteile mehrerer Optionen sind dabei betrachtet worden.

Auftrag für Gespräche mit dem Herz- und Diabeteszentrum

Der Verwaltungsrat hat festgestellt, dass derzeit kein geeignetes Baufeld für einen kurzfristigen Baubeginn zur Verfügung steht. Der Vorstand wurde daher beauftragt, Gespräche mit dem Herz- und Diabeteszentrum (HDZ) NRW, Bad Oeynhausen über mögliche Lösungsansätze zu führen.

Investitionen möglicherweise im dreistelligen Millionenbereich

Um künftige Investitionen in den Gesundheitsstandort Bad Oeynhausen im dreistelligen Millionenbereich allein für den Baukörper und die Medizintechnik stemmen zu können, hat der Verwaltungsrat entschieden, einen Antrag auf Förderung der Baumaßnahme zur Fusion der beiden Krankenhausstandorte in Bad Oeynhausen beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW zu stellen.

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