Fr., 28.02.2020

Kosten liegen im Buget – Rentner koordiniert die ehrenamtlichen Einsätze Sanierung im Freibad Lohe kommt voran

Heiner Unger (von links), Fliesenleger Toni Retzelas, Harald Bernshausen, Doris Unger, Matthias Schlattmeier und Günter Schumann stehen mitten im Herren-Duschbereich. Die Wände sind fertig, der Boden wird abgedichtet und kann anschließend ebenfalls gefliest werden.

Heiner Unger (von links), Fliesenleger Toni Retzelas, Harald Bernshausen, Doris Unger, Matthias Schlattmeier und Günter Schumann stehen mitten im Herren-Duschbereich. Die Wände sind fertig, der Boden wird abgedichtet und kann anschließend ebenfalls gefliest werden. Foto: Lydia Böhne

Von Lydia Böhne

Bad Oeynhausen (WB). Auf der Lohe läuft alles nach Plan: Die Kosten für den Umbau des Umkleide- und Duschbereichs des Loher Freibads liegen im Budget, hinsichtlich des Zeitplans befinden sich die Arbeiten sogar etwas im Voraus. Alles deutet auf eine Fertigstellung pünktlich zur Saisoneröffnung Anfang Mai hin.

Die Gesamtkosten liegen bei etwa 130.000 Euro. Trotz einer Unterstützung von städtischer Seite muss der Förderverein Freibad Lohe einen Eigenanteil in Höhe von 78.000 Euro stemmen. Vereinsmitglied Heiner Unger hat bis zu seinem Ruhestand 35 Jahre lang als Bauleiter im Architekturbüro gearbeitet und hält als Planer und Bauleiter die Fäden für den Umbau in der Hand.

Dass die fleißige Rentnertruppe des Freibads ehrenamtlich den körperlich anstrengenden Abriss und den Abbau des alten Bereichs in die Hand genommen hat, ist für den Verein ein echter Gewinn. „Damit konnten die Kosten um eine hohe vierstellige Summe entlastet werden“, sagt Unger.

Rentner koordiniert die ehrenamtlichen Einsätze

„Wir sind im Schnitt zwischen sieben und acht Leute. Für den Abriss haben wir drei Tage gebraucht und für das Entfernen des Betonbodens noch einmal drei Tage“, erläutert Günter Schumann. Der Rentner koordiniert die ehrenamtlichen Einsätze der tatkräftigen Senioren. „Wenn wir einmal arbeiten, sind wir nicht zu bremsen“, sagt Günter Schumann mit einem Lachen.

In den Umkleidebereichen für Damen und Herren ist bereits die Stahlbetonsohle verlegt worden. „Das war schon spektakulär, wie der Beton von einem riesigen Kran in die Sohle eingebracht wurde“, sagt Vereinsmitglied Doris Unger. Auch die Maurerarbeiten sowie die Rohrinstallation für die Duschen konnten schon abgeschlossen werden.

Zeitlose Variante in Weiß mit grauen Sprenkeln

Momentan laufen die Fliesenarbeiten. „Anschließend erfolgt die Fertiginstallation der Duschen. Es kommen die Maler und Elektriker, die Leuchten werden angebracht, und zum Schluss werden die Trennwände eingesetzt“, berichtet Heiner Unger.

Der Verein hat sich für eine zeitlose Variante in Weiß mit grauen Sprenkeln entschieden. „Insgesamt soll alles heller und frisch wirken“, ergänzt Doris Unger. Bei der Auswahl der Materialien habe man laut der Pressewartin Wert auf langfristige Beständigkeit und Sicherheit gelegt.

Die Firmen stammen aus der Region und sind dem Verein preislich entgegengekommen. „Trotzdem sind wir darauf angewiesen, dass noch mehr Geld reinkommt“, fügt die Pressewartin hinzu. Im Anschluss an den Umbau würde der Verein gerne den WC-Bereich sanieren.

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