Obere Klosterstraße: Abschluss der Neupflasterung in den Ferien
Corona-Auswirkungen beschleunigen Bauarbeiten

Bad Oeynhausen (WB). Die Umgestaltung der oberen Klosterstraße wird deutlich früher als geplant abgeschlossen. „In den Sommerferien werden die Mitarbeiter der Firma Rasche die letzten Steine legen und Restarbeiten abschließen“, sagte Bürgermeister Wilmsmeier nach einem Besuch auf der Baustelle.

Freitag, 12.06.2020, 15:46 Uhr aktualisiert: 12.06.2020, 15:48 Uhr
Ursprünglich sollten die Pflasterarbeiten an der oberen Klosterstraße bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes, Ende November, abgeschlossen sein. Jetzt wird dies nach Angaben der Stadt bereits in den Sommerferien der Fall sein. Foto: Stadt Bad Oeynhausen
Ursprünglich sollten die Pflasterarbeiten an der oberen Klosterstraße bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes, Ende November, abgeschlossen sein. Jetzt wird dies nach Angaben der Stadt bereits in den Sommerferien der Fall sein. Foto: Stadt Bad Oeynhausen

„Mit der Firma hatten wir vereinbart, dass die Arbeiten bis zum Beginn des Weihnachtsmarktes Ende November abgeschlossen sein sollen.“ Dafür, dass nun alles relativ schnell ging, nennt Wilmsmeier mehrere Gründe: „Tatsächlich ist der Winter in diesem Jahr ausgefallen. Für die Baustelle war dies gut, so dass die Firma durchgängig arbeiten konnte.“

Pflasterer kommen gut voran

Von Mitte März an habe sich die Corona-Krise mit ihren Kontaktbeschränkungen und Ladenschließungen auf das Baugeschehen dort ausgewirkt. Der Bürgermeister: „Mir wäre es lieber gewesen, wenn wir durchgängig Geschäfts- und Gastronomiebetrieb in der Klosterstraße gehabt hätten, aber für die Bauarbeiten waren die Corona-Auswirkungen positiv.“ So konnten die Pflasterer wesentlich größere Flächen freilegen und in einem Durchgang neu pflastern.

Für Jens Grove, Bereich Infrastrukturmanagement, wiegt das sogar noch mehr als der Ausfall des Winters: „Ein Bauzeitenplan wird immer so angelegt, dass alle Belange berücksichtigt werden. Und bei der Planung mussten wir davon ausgehen, dass während der Arbeiten alle Geschäfte durchgängig erreichbar bleiben.“ So sei schließlich mit den coronabedingten Schließungen eine deutliche Beschleunigung bei der Bautätigkeit zu sehen gewesen.

Gute Organisation

„Aber auch die Firma Rasche hat durch die gute Baustellenorganisation geholfen, diesen Vorteil auszubauen. Teilweise waren zwei Pflasterkolonnen im Einsatz.“ So sei es zum Beispiel gelungen, die Fläche vor dem Café Cult rechtzeitig vor der Wiedereröffnung der Gastronomie nach der Corona-Schließung fertigzustellen. Grove: „In unseren wöchentlichen Besprechungen mit der Firma konnten wir Probleme schnell erkennen und gute Lösungen für die Umgestaltung der Innenstadt finden, so dass wir heute da sind, wo wir sind.“

Zum neuen Pflaster habe es viele positive Rückmeldungen gegeben. Wilmsmeier: „Schon nach Abschluss der Arbeiten an der Viktoriastraße konnten sich die Menschen sehr gut vorstellen, wie die Klosterstraße mit neuem Pflaster wirken wird.“ Nun sei es auch dort sichtbar und erlebbar.

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