Stadt und Seniorenbeirat stellen App vor – Netzwerken in Alltagsfragen
Portal rund um das Älterwerden

Bad Oeynhausen (WB). Gut aufgehoben und vor allem informiert sollen sich Senioren und deren Angehörige in ihrer Stadt fühlen. Das ist das Anliegen der Programmierer der Anwendung „Gut versorgt in...“, die von sofort an von Smartphone-Nutzern im App-Store auch für die Kurstadt heruntergeladen werden kann. Nach Angaben der Programmierer vereint die Software alles, was ältere Menschen im täglichen Bedarf oder bei speziellen Fragestellungen brauchen.

Donnerstag, 16.07.2020, 11:30 Uhr aktualisiert: 16.07.2020, 12:00 Uhr
Anna Südkamp (Stadt Bad Oeynhausen), Jutta Krüger (Vorsitzende Seniorenbeirat), Michael Bley und Bürgermeister Achim Wilmsmeier stellen die neue Anwendung vor. Foto: Wilhelm Adam
Anna Südkamp (Stadt Bad Oeynhausen), Jutta Krüger (Vorsitzende Seniorenbeirat), Michael Bley und Bürgermeister Achim Wilmsmeier stellen die neue Anwendung vor. Foto: Wilhelm Adam

Der Bedarf an Informationen werde zunehmend immer wichtiger, zudem „veralten sie schnell“, betonte Bürgermeister Achim Wilmsmeier den besonderen Wert der neuen Anwendung. Dabei handele es sich „um ein Informationsportal rund ums Thema Älterwerden“, und dies immer auf dem aktuellsten Stand, ergänzte Geschäftsführer Michael Bley vom Herforder Unternehmen „Gut versorgt in...“, der gemeinsam mit seinem Team sowie Mitarbeitern der Stadtverwaltung die Anwendung nun für die Kur­stadt auf den Weg gebracht hat. Dabei gehe es „ums Netzwerken“, betonte Bley, „indem wir Fragesteller mit Lösungsgebern zusammenführen.“

Ehrenamt bis Online-Banking

Ganz gleich, ob es um Pflege, Grundsicherung oder Wohnen im Alltag gehe, stets seien die Texte mit einem lokalen Adressenverzeichnis verknüpft. Auch nützliche Tipps für den Alltag und Informationen zu den Themen Ehrenamt, Freizeit, Sport, Gesundheit, Pflege und Beratung bis hin zum Online-Banking stünden bereit. Dabei bezieht die Anwendung auch den Internetauftritt der Stadt selbst mit ein.

Barrierefrei sei die Anwendung für den Nutzer obendrein, betonte Bley. „Alle für die App konzipierten Texte haben eine Vorlesefunktion“, betonte er. Zudem reiche ein Mausklick auf eingefügte Telefonnummern oder E-Mailadressen aus, um entweder bei einem Ansprechpartner anzurufen, oder ihm eine Nachricht zu schreiben.

165 Kategorien

Aus 165 Kategorien seien Adressen zusammengestellt worden, erklärte Bley – von Arztpraxen, Apotheken sowie Notrufnummern über lokale Beratungsstellen oder Pflegeheime bis hin zu örtlichen Dienstleistern. „Wer seine Standortfunktion einschaltet, kann sich die Entfernung zu den Adressen anzeigen lassen“, betonte Bley. Die Schriftgröße der Texte lasse sich nach Bedarf einstellen.

Die Anwendung sei nicht auf die Kurstadt begrenzt. Schon jetzt könne ein Nutzer die App für 20 online angeschlossene Städte nutzen. Mit weiteren sei man im Gespräch. Die Anwendung habe man erstmals im September 2018 freigeschaltet. Ziel sei eine bundesweite Nutzung. Interessierte können sich die App kostenlos im App-Store auf das Smartphone herunterladen. Voraussetzung für die Anwendung sei ein IOS- oder Android-Betriebssystem. Nähere Informationen gibt es unter www.gut-versorgt-in.de

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