Bei Ausweitung der Fläche: Oeynhausener Ortsunion Altstadt schlägt den Kurpark vor
Weihnachtsmarkt trotz Corona

Bad Oeynhausen (WB). Die Ortsunion Altstadt ist überzeugt, dass durch die Ausweitung der Fläche auf den Kurpark eine Ausrichtung des Weihnachtsmarktes unter Einhaltung der Corona-Schutzverordnung möglich ist. Bereits im Januar hatte der Vorstand eine von Bürgern im Rahmen eines Themenabends erarbeitete generelle Vorschlagsliste zum Markt an Staatsbad-Geschäftsführerin Beate Krämer übergeben. Darin wurde von den Bürgern auch die Ausweitung des Weihnachtsmarktes auf den Kurpark angeregt, um hier einen „historischen“ Weihnachtsmarkt in einem kurzen Zeitfenster von einer Woche stattfinden zu lassen.

Montag, 20.07.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 20.07.2020, 15:20 Uhr
Um einen Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten zu ermöglichen, setzt die Ortsunion Altstadt auf eine Ausweitung der Fläche unter Einbeziehung des Kurparks. Im Bild sind die Vorsitzende Helke Nolte-Ernsting, Joachim Knollmann (rechts, stellvertretender Vorsitzender) und Schriftführer Jens Walkenhorst. Foto: Alexander Nolte-Ernsting
Um einen Weihnachtsmarkt in Corona-Zeiten zu ermöglichen, setzt die Ortsunion Altstadt auf eine Ausweitung der Fläche unter Einbeziehung des Kurparks. Im Bild sind die Vorsitzende Helke Nolte-Ernsting, Joachim Knollmann (rechts, stellvertretender Vorsitzender) und Schriftführer Jens Walkenhorst. Foto: Alexander Nolte-Ernsting

Mit Einbahnstraßenvorgabe

Unter den aktuellen Umständen wäre diese Idee beziehungsweise der Ansatz nach Einschätzung der Ortsunion hervorragend geeignet, „um mehr Platz und Raum für eine dezentrale Aufstellung der Stände zu schaffen.“ Außerdem könnten die Besucher durch eine Einbahnstraßenvorgabe in eine Richtung geleitet werden. Die Vorsitzende der Ortsunion, Helke Nolte-Ernsting, erläutert: „Viele Städte stehen momentan vor diesen Überlegungen, wie sie ihre Weihnachtsmärkte trotz Corona stattfinden lassen können. Beispielhaft dafür können Aachen, Ulm und Lübeck genannt werden.“ Auch dort werde über die Ausweitung der Marktfläche nachgedacht, um die Abstände unter der Corona-Schutzverordnung einzuhalten. Auch digitale Zählsysteme sollen zum Einsatz kommen, um die Besuchermengen auf den Märkten zu steuern.

Abstandsregeln einhalten

„Dieser Weg muss auch unser Ziel sein, um den Weihnachtsmarkt 2020 in Bad Oeynhausen stattfinden zu lassen“, erklärt Helke Nolte-Ernsting voller Zuversicht. Der stellvertretende Vorsitzende Joachim Knollmann ergänzt: „Ich kann mich der Meinung vollends anschließen. In unserer Pflegeeinrichtung mussten wir uns bereits den Herausforderungen zur Umsetzung der Corona-Schutzverordnung stellen. Auch hier war eine der vorrangigen Maßnahmen die Einhaltung der Abstandsregeln durch Flächenausweitung.“ Joachim Knollmann ist Hauptgeschäftsführer im Seniorenzentrum Bethel in Bad Oeynhausen.

Kommentar

Schön wäre es, wenn es in diesem von Corona geprägten Jahr einen Weihnachtsmarkt geben könnte. Es wäre Balsam für die Seele. Ob die Entwicklung der Pandemie, gerade im Herbst, dieses grundsätzlich zulassen wird? Diese Frage kann derzeit niemand verlässlich beantworten. Dennoch ist es richtig, gerade jetzt, mitten im Hochsommer, noch einmal mit Nachdruck Möglichkeiten zu prüfen, welche Chancen es bei einer Infektionslage, die dies zulässt, für einen Weihnachtsmarkt gibt. Dass dabei die Ausweitung der Fläche eine große Rolle spielen dürfte, liegt auf der Hand. Warum nicht den Kurpark in einen Weihnachtsmarkt mit „historischem“ Ambiente einbeziehen? Vielleicht sogar eine Option für die Zukunft. Auch nach Corona.                                                                                                                                               Claus Brand

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7500312?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516044%2F
Olaf Scholz rechnet mit zweiwöchiger Lockdown-Verlängerung
Vizekanzler Olaf Scholz rechnet mit einer Verschärfung der Corona-Maßnahmen am Dienstag.
Nachrichten-Ticker