Bökenkröger und Wilmsmeier wollen Rennen ums Rathaus in Bad Oeynhausen gewinnen
Endspurt bis zur Stichwahl

Bad Oeynhausen (WB). Am Ende sind bei der Bürgermeisterwahl in Bad Oeynhausen 59 Stimmen dafür ausschlaggebend, dass Herausforderer Lars Bökenkröger Amtsinhaber Achim Wilmsmeier auf Platz zwei verweist.

Montag, 14.09.2020, 20:00 Uhr
Die Stimmen der Bürgermeisterwahl am Sonntag sind ausgezählt. Jetzt geht es für Lars Bökenkröger (CDU) und Achim Wilmsmeier (SPD/BBO/UW/Linke) um ein gutes Abschneiden bei der Stichwahl am 27. September. Foto: Frank Dominik Lemke
Die Stimmen der Bürgermeisterwahl am Sonntag sind ausgezählt. Jetzt geht es für Lars Bökenkröger (CDU) und Achim Wilmsmeier (SPD/BBO/UW/Linke) um ein gutes Abschneiden bei der Stichwahl am 27. September. Foto: Frank Dominik Lemke

6700 Bad Oeynhausener (35,2 Prozent) votieren für den Christdemokraten. 6641 Stimmen (34,4 Prozent) entfallen auf den gemeinsamen Kandidaten von SPD, BBO, UW und Linke. Ein Ergebnis, mit dem beide Bewerber, die nun am Sonntag, 27. September, in der Stichwahl stehen, so nicht gerechnet hatten.

„Das war ein toller Wahlabend und für die CDU in jeder Hinsicht ein Erfolg“, sagte Lars Bökenkröger am Montag im Gespräch mit dieser Zeitung. Dass er es in die Stichwahl schaffen würde, habe er erwartet. Dass er am Ende mehr Stimmen auf sich vereinigen würde als Achim Wilmsmeier, habe ihn überrascht. „Das ist noch das i-Tüpfelchen auf einem sehr guten Ergebnis“, sagte der 46-Jährige.

Ergebnis nicht vorhersehbar

Auch das hervorragende Ergebnis bei der Ratswahl – die CDU holte 19 von 22 Direktmandaten – sei in dieser Form nicht vorhersehbar gewesen. „Es freut mich, dass sich unsere Kandidaten sogar in den Wahlkreisen durchsetzen konnten, in denen Ralf Jaworek und Olaf Winkelmann angetreten sind“, sagte Lars Bökenkröger. Ralf Jaworek ist Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes, Olaf Winkelmann steht an der Spitze der SPD-Fraktion im Bad Oeynhausener Rat.

Bürgermeisterwahl 2020 in Bad Oeynhausen

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Sollte Lars Bökenkröger die Stichwahl am 27. September für sich entscheiden und Bürgermeister werden, müsste er sein Direktmandat abgeben. Dann würde sein Huckepack-Kandidat Heinz-Wilhelm Reker als Nachrücker in den Stadtrat einziehen. Eine weitere Verschiebung innerhalb des Rates könnte sich ergeben, wenn bei der nächsten Sitzung des Wahlprüfungsausschusses im November der Anstoß gegeben würde, die Stimmen im Wahlbezirk 11 „Rehme-Ort“ neu auszuzählen.

Im besagten Wahlbezirk liegt zwischen der SPD-Kandidatin Michaela Klinksiek (288 Stimmen/35,0 Prozent) und dem CDU-Kandidaten Tobias Walkenhorst (287 Stimmen/34,8 Prozent) gerade einmal eine Stimme. Sollte das Nachzählen zugunsten des CDU-Kandidaten ausgehen und die Partei ihr 20. Direktmandat gewinnen, würde zum Ausgleich die Ratsgröße nochmals anwachsen. Statt 54 würden dem Gremium dann 58 Mitglieder angehören.

Amtsinhaber auf Platz 2

Dass er am Ende von seinem Herausforderer Lars Bökenkröger sogar noch knapp überflügelt wurde, wurmte Achim Wilmsmeier auch noch am Tag nach der ersten Runde der Bürgermeisterwahl. „Wir müssen jetzt analysieren, warum wir mit unseren Themen nicht wie erwartet punkten konnten. Der Landes- und Bundestrend der SPD hat uns hier sicherlich geschadet, auch wenn mein Ergebnis bei der Bürgermeisterwahl noch deutlich darüber liegt“, sagte der 51-Jährige am Montag.

„59 Stimmen Vorsprung bedeutet etwa drei pro Wahlbezirk“, führte der amtierende Bürgermeister weiter aus. Er setze auf persönliche Präsenz, um Unentschlossene und Zweifler dazu zu bewegen, ihm am 27. September doch noch ihre Stimme zu geben.

Beim Klimaschutz oder auch beim ÖPNV gebe es große Schnittmengen mit den Grünen. Deren ausgeschiedener Bürgermeisterkandidat Volker Brand hatte am Sonntag offen gelassen, ob und, wenn ja, für wen der verbliebenen zwei Kandidaten die Grünen eine Wahlempfehlung geben wollen.

Viele Gespräche stehen an

Lars Bökenkröger will in den nächsten Tagen sowohl das Gespräch mit den Grünen als auch mit der FDP suchen. „Leider reicht es im Rat nicht für eine Mehrheit aus CDU und FDP. Das würde vieles vereinfachen“, sagte er. Eine Mehrheit käme aber zustande, wenn CDU und Grüne zusammenarbeiten würden. Lars Bökenkröger: „Um das auszuloten, wird es auf jeden Fall in den nächsten Tagen Gespräche geben.“

Um ein bestmögliches Ergebnis bei der Stichwahl zu erzielen, hoffen beide Kandidaten auf eine hohe Wahlbeteiligung. Diese lag am Sonntag bei 48,9 Prozent.

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