Jüngeres Kind aus Sekundarstufe I betroffen - Betrieb soll weiterlaufen - Gesundheitsamt informiert direkte Kontaktpersonen
Corona-Fall am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen

Bad Oeynhausen (WB/lmr). Am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen gibt es einen Corona-Fall. Darüber hat das Gesundheitsamt in Minden am Dienstag die Eltern der Schüler an der Schule informiert. Von einer generellen Einschränkung des Schulbetriebs ist keine Rede.

Dienstag, 15.09.2020, 12:04 Uhr aktualisiert: 15.09.2020, 13:14 Uhr
Das Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen. Foto: Louis Ruthe
Das Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen. Foto: Louis Ruthe

Mitgeteilt wurde nur, dass es sich um eine Person handele. Weiter heißt es: „Alle direkten Kontaktpersonen wurden in einem separaten Schreiben über das weitere Vorgehen informiert.“ Wer kein Schreiben erhalten habe, für den seien keine besonderen Maßnahmen erforderlich.

Auch für Schüler und Schülerinnen, die Kontakt zu Kontaktpersonen des Erkrankten gehabt hätten, seien keine weiteren Maßnahmen nötig, teilt das Gesundheitsant des Kreises Minden-Lübbecke mit.

Allerdings heißt es weiter: Sollte ein Kind Symptome wie Fieber, Husten, Geschmacks- oder Geruchsverlust entwickeln, könne man einen PCR-Test im Testzentrum des Johannes-Wesling-Klinikums in Minden machen: „Geben Sie dazu einfach Ihre Zugehörigkeit zum Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen an und bringen Sie dieses Anschreiben mit.“

Das Immanuel-Kant-Gymnasium ist das einzige Gymnasium in Bad Oeynhausen, es wird von mehr als 1000 Schülern besucht.

Schulleiter Dr. Tom van de Loo.

Schulleiter Dr. Tom van de Loo. Foto: Malte Samtenschnieder

Auf Nachfrage dieses Zeitung sagte Schulleiter Dr. Tom van de Loo, dass ein Kind aus der Sekundarstufe I, also ein jüngeres Kind, betroffen sei. Das Kind sei am Montag nicht in der Schule gewesen.

Die Schule habe die Nachricht über den Fall am Montagnachmittag erhalten. Seinen Informationen zufolge sei das Kind getestet worden, weil in seinem Umfeld eine Infektion festgestellt worden sei, sagte van de Loo.

Die Schule habe als eine Vorsichtsmaßnahme in der betroffenen Klasse die Empfehlung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, verschärft. Zum Verständnis: Eine Maskenpflicht, die über die Landesvorgaben hinausgeht, können Schulleiter nicht von sich aus anordnen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7585389?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516044%2F
Flughafen Paderborn-Lippstadt steht vor der Insolvenz
Der Flughafen Paderborn-Lippstadt in Büren-Ahden im Kreis Paderborn. Foto: Jörn Hannemann
Nachrichten-Ticker