Unter Corona-Bedingungen: Spezialmarkt im Kurpark Bad Oeynhausen ist gut besucht
Kunsthandwerk für das eigene Zuhause

Bad Oeynhausen  (WB). Bei bestem Spätsommerwetter haben am Wochenende etliche Besucher die Möglichkeit genutzt, den Kunsthandwerkermarkt „Exklusiv & Schön“ vor der Wandelhalle im Kurpark zu besuchen. Etwa 40 Aussteller verkauften dort eine breite Auswahl ganz unterschiedlicher selbst gefertigter Produkte.

Montag, 21.09.2020, 03:00 Uhr
500 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Marktgelände vor der Wandelhalle im Kurpark aufhalten. Dort gilt unter anderem eine Maskenpflicht. Foto: Kristin Wennemacher
500 Besucher dürfen sich gleichzeitig auf dem Marktgelände vor der Wandelhalle im Kurpark aufhalten. Dort gilt unter anderem eine Maskenpflicht. Foto: Kristin Wennemacher

Das große Angebot ließ kaum Wünsche offen. Von Handtaschen und Hüten bis hin zu Porzellanschalen und Holzwaren war wohl für jeden Besucher etwas dabei. Annette Stratmann, die den Markt gemeinsam mit ihren Freundinnen durchstöberte, wurde schnell fündig: „Es gibt viele schöne Sachen“, meinte die Bad Oeynhau­senerin im Gespräch mit dieser Zeitung. Am besten gefielen ihr die Porzellanblumen.

Einige Stände weiter gab es Skulpturen aus Sandstein. „Die lassen sich gut unter Freunden verschenken“, sagte Ausstellerin Ute Stendel aus Porta Westfalica. Ob drei kleine Erdmännchen, eine Eule oder das Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Miniatur – die Auswahl war groß. „Das Wetter ist schön, die Menschen sind nett, und die Location ist toll“, sagte die Bildhauerin.

Gegenüber verkauften Udo Horstmann und seine Frau Michaela Holzwaren. Auffällig war das große Sortiment an Stiften: Die Mehrzahl der Kugelschreiber, Bleistifte und Tintenroller war aus Holz von Buche, Apfel- oder Kirschbaum gefertigt. „Olive muss auch dabei sein. Danach wird ebenfalls oft gefragt“, erklärte Udo Horstmann.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei

Bunte Taschen, Hüte und Masken gab es am Stand von Barbara Schulz aus Kirchlengern. Grundsätzlich sind ihre Taschen aus eingefärbtem Leinen oder Baumwolle. Aber auch Kaffeesäcke wurden verwendet – diese sorgen für einen außergewöhnlichen Look.

Renate Linkenbach von der Bielefelder Firma „Waidzauber“ hatte ebenfalls eine Reihe von Taschen im Sortiment. Diese waren auf andere Weise auffallend: „Die Taschen sind aus Damwildfell“, erklärte die Produzentin. Das Fell bleibe bei der Fleischverarbeitung übrig und finde dort keine weitere Verwendung. Stattdessen ziert das unverwechselbare Muster Taschen und Portemonnaies.

Gebrauchsgeschirr aller Art gab es am Stand von Tessa Lekebusch, die aus dem Bergischen Land angereist war „Für mich ist das ein Heimspiel“, sagte die gebürtige Herforderin. Ein Verkaufsschlager sei die bergische Butterdose, die die Butter für mehrere Wochen ohne Kühlung frisch hält.

Direkt vor der Wandelhalle fiel der Stand von Willi Hildebrand auf: Eine Reihe von Holzspielzeugen für Kinder – etwa ein Igel auf Rollen – und Frühstücksbrettchen für die Erwachsenen standen bei ihm zum Verkauf. Der Händler war aus Celle angereist: „Ich bin zum ersten Mal hier. Mit der Zahl an Besuchern bin ich zufrieden.“

Auf dem Markt gilt eine Maskenpflicht

Die Maßnahmen gegen das Coronavirus wurden bei der Veranstaltung streng eingehalten. Der Markt war vom Rest des Kurparks abgetrennt. Innerhalb des Verkaufsbereichs galt eine Maskenpflicht. Bis zu 500 Besucher durften sich gleichzeitig auf dem Gelände befinden.

Die Händler waren froh, wieder ihre Produkte anbieten zu können, so auch Willi Hildebrand. „Dies ist mein zweites Mal in diesem Jahr“, sagte er. Normalerweise nehme er im Jahresverlauf an etwa 30 verschiedenen Märkten teil.

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