Quartett lernt beim Azubi-Tausch unterschiedliche Branchen kennen
Seit zehn Jahren ein Erfolg

Löhne/Bad Oeynhausen (WB). Der Azubi-Tausch feiert sein zehnjähriges Bestehen. Dieses Projekt gibt Auszubildenden von vier Unternehmen die Möglichkeit, in andere Branchen „reinzuschnuppern“. Entwickelt wurde es von Ingolf Dorff, Geschäftsführer des Dienstleisters Creditreform Herford & Minden.

Donnerstag, 24.09.2020, 03:20 Uhr
Steven Abbott (Creditreform, vordere Reihe von links), Dana Ulrich (Kögel Bau), Juliana Nolting (Kögel Bau) und Lea Pommerink (GOP) freuen sich auf den Azubi-Tausch. Auch die Unternehmen profitieren davon (hintere Reihe von links): Ingolf Dorff (Creditreform), Christoph Meyer (GOP), Carsten Krüger (Kögel Bau), Sabrina Schlömp (Creditreform), Martina Heilemann (Bertermann), Dominik Dorff (Creditreform) und Alexander Haß (Bertermann). In diesem Jahr stellt Bertermann allerdings keinen Azubi bereit. Foto: Kristin Wennemacher
Steven Abbott (Creditreform, vordere Reihe von links), Dana Ulrich (Kögel Bau), Juliana Nolting (Kögel Bau) und Lea Pommerink (GOP) freuen sich auf den Azubi-Tausch. Auch die Unternehmen profitieren davon (hintere Reihe von links): Ingolf Dorff (Creditreform), Christoph Meyer (GOP), Carsten Krüger (Kögel Bau), Sabrina Schlömp (Creditreform), Martina Heilemann (Bertermann), Dominik Dorff (Creditreform) und Alexander Haß (Bertermann). In diesem Jahr stellt Bertermann allerdings keinen Azubi bereit. Foto: Kristin Wennemacher

Der Veranstaltungssektor mit dem GOP-Varieté, die Dienstleistungsbranche mit Creditreform und auch der handwerkliche Bereich mit der Bäckerei Bertermann und der Firma Kögel Bau stehen für die Auszubildenden zur Verfügung.

„Jedes Unternehmen ist anders“

„Man denkt, eine Ausbildung wäre überall das Gleiche“, sagte Ingolf Dorff. Dies sei jedoch nicht der Fall. Daher bietet der Azubi-Tausch eine einmalige Möglichkeit, für bis zu eine Woche das andere Unternehmen zu besuchen.

Dafür werden die Auszubildenen, die sich im zweiten Lehrjahr befinden, vier Wochen lang freigestellt. Die Auszubildenden, denen in diesem Lehrjahr die Möglichkeit eröffnet wird, freuen sich auf die Zeit. „Es ist bestimmt interessant zu sehen, wie gewisse Sachen woanders gehandhabt werden“, sagte Dana Ulrich, Auszubildende bei Kögel Bau.

„Jedes Unternehmen ist anders“, fügte Juliana Nolting hinzu, die ebenfalls bei Kögel Bau ihre Ausbildung macht. „In der Schule lernen wir alle das gleiche“, sagte Steven Abbott, Auszubildender bei Creditreform, „aber der Unterschied ist, dass wir Dienstleister sind und nichts herstellen oder mit Veranstaltungen zu tun haben.“ Dies mache den Azubi-Tausch so interessant.

Gutes Feedback

Die Unternehmen selbst kümmern sich nicht um die Praktikanten. Diese Aufgabe erledigen die Auszubildenden des Gastunternehmens selbst. Und sie haben schon jetzt eine Vorstellung, wie diese Tage ungefähr gestaltet werden können: „Erstmal würde ich einen generellen Überblick geben“, sagte Juliana Nolting.

Desweiteren ist der Azubi-Tausch dafür gedacht, dass sich die Auszubildenden branchenübergreifend kennenlernen. Auch die Unternehmen selbst würden profitieren: „Die Auszubildenden bringen nach dem Kurzpraktikum Ideen mit, die umgesetzt werden können“, erklärte Ingolf Dorff.

„Das Feedback war in den vergangenen zehn Jahren immer gut“, betonte Sabrina Schlömp, die bei Creditreform für die Auszubildenden zuständig ist. Dieser Zusatz zur Ausbildung sei etwas Besonderes. Ingolf Dorff fügte hinzu: „So können die Auszubildenden ihren Horizont erweitern.“

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