Start-up Cleanbrace bringt zweites Desinfektionsarmband auf den Markt
Fortschritt durch Feedback

Bad Oeynhausen/Minden (WB). Nach Wochen der Produktentwicklung hat das Mindener Start-up Cleanbrace seit diesem Freitag sein zweites Desinfektionsarmband auf dem Markt gebracht. „Das Feedback unserer Kunden hat uns in den vergangenen Wochen geholfen, ein noch besseres Armband zur mobilen Handdesinfektion zu entwickeln“, sagt Till-Jonas Uphoff (22), CEO des Start-ups.

Freitag, 25.09.2020, 02:14 Uhr aktualisiert: 25.09.2020, 02:20 Uhr
Der Bad Oeynhausener Lasse Tischer (22, links) und der Portaner Till-Jonas Uphoff (22, rechts) haben gemeinsam mit André Maaß (29, nicht im Bild) das Start-up Cleanbrace gegründet. Foto:
Der Bad Oeynhausener Lasse Tischer (22, links) und der Portaner Till-Jonas Uphoff (22, rechts) haben gemeinsam mit André Maaß (29, nicht im Bild) das Start-up Cleanbrace gegründet.

Wie berichtet hat Till-Jonas Uphoff gemeinsam mit dem Bad Oeynhausener Lasse Tischer (22) und André Maaß (29) im April aus der Idee eines Desinfektionsarmbandes ein Start-up gegründet. Mittlerweile haben die Gründer sich ein zehnköpfiges Team aufgebaut, das sich mit der Thematik der mobilen Handdesinfektion beschäftigt.

„Der Zuspruch für unser Produkt ist seit der Gründung im April ungebrochen”, sagt Till-Jonas Uphoff. Das ist auch ein Grund, weshalb der Gründer mit seinem Team so akribisch an einer Weiterentwicklung des Armbandes gearbeitet hat.

„Das Armband soll den Menschen ihre alltägliche Handhygiene erleichtern“, erläutert Uphoff. Neu beim Cleanbrace 2.0, wie es heißt, sei beispielsweise ein weicheres Gehäuse für den Tank, der das dauerhafte Tragen des Armbandes am Handgelenk angenehmer mache.

Neues Ventil

Zudem haben die Gründer ein Ventil entwickelt, das die Abgabe des Desinfektionsmittels aus dem Armband besser reguliert. Durch das Ventil eigne sich das Armband nun auch für Situationen mit schnellen und unkonventionellen Bewegungen.

Das neue Desinfektionsarmband.

Das neue Desinfektionsarmband.

„Viele haben an uns den Wunsch herangetragen, das Armband beim Sport im Fitnessstudio oder bei Outdoor-Aktivitäten zu tragen. Mit dem neuen Ventil steht dem nichts mehr im Weg“, sagt Till-Jonas Uphoff.

40.000 verkaufte Armbänder

Zudem sind auch neue Produktionsstandorte hinzugekommen. Neben den Werkstätten der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Volmerdingsen werden die Armbänder nun auch in Hannover und Hildesheim gefertigt.

„Uns war es wichtig, die Kooperation mit den Diakonischen Werkstätten aufrecht zu erhalten“, sagt Uphoff. Die Arbeit der Menschen vor Ort habe zum Erfolg von Clean­brace beigetragen.

Mittlerweile hat das Start-up bereits mehr als 40.000 Armbänder in Deutschland verkauft. Neben Deutschland wird das Clean­brace in Frankreich, Österreich, den Benelux-Staaten, Korea sowie Skandinavien durch Distributoren vertrieben.

Mit dem Cleanbrace 2.0 soll nun auch der Durchbruch im Einzelhandel und Werbemarkt gelingen. „Wir sind in sehr guten Gesprächen und freuen uns, dies nun weiter forcieren zu können“, sagt Till-Jonas Uphoff.

 

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