Feuer in Mehrfamilienhaus an der Schulstraße – 30 Feuerwehrleute im Einsatz – Ursache unklar
Brandherd liegt vermutlich im Wohnzimmer

Bad Oeynhausen -

Mit etwa 30 Einsatzkräften ist die Feuerwehr am Mittwochnachmittag zu einem Brandeinsatz an der Schulstraße/Ecke Nibelungenweg ausgerückt. Unterstützt wurden die Feuerwehrleute aus drei Löschgruppen unter der Einsatzleitung von Brandamtmann Dennis Theiling durch sechs Polizisten. Sie sperrten den Ort des Geschehens ab.

Mittwoch, 02.12.2020, 18:42 Uhr aktualisiert: 02.12.2020, 18:46 Uhr
Am Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus an der Schulstraße/Ecke Nibelungenweg beteiligt waren auch die Feuerwehrleute (links) Lukas Dankmeyer (links) und Patrick Sielaff von der Löschgruppe Lohe.
Am Brandeinsatz in einem Mehrfamilienhaus an der Schulstraße/Ecke Nibelungenweg beteiligt waren auch die Feuerwehrleute (links) Lukas Dankmeyer (links) und Patrick Sielaff von der Löschgruppe Lohe. Foto: Wilhelm Adam

 

Gegen 15 Uhr seien die Kräfte alarmiert worden, sagte Theiling. Den Brand im Erdgeschoss des betroffenen Mehrfamilienhauses habe man rasch löschen können. Ursache für das Feuer in der Mietwohnung sei „eine Verpuffung“ gewesen. Umsichtig und schnell hätten die Einsatzkräfte der Löschgruppen Lohe, Rehme und Bad Oeynhausen sowie der Hauptwache bei der Feuerbekämpfung handeln müssen, betonte Theiling. Denn rasch habe sich der Brand in den Räumen der Wohnung ausgebreitet. Er betonte: „Durch schnelles Eingreifen konnte das Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.“

Aufgrund einer „massiven Rauchentwicklung“ in den Räumen sei der Einsatz zudem erschwert worden. Mit schwerem Atemschutzgerät hätten sich die Kräfte zum Brandherd vorgearbeitet, um mit Wasser zu löschen. Anschließend hätten die Feuerwehrleute eine „Überdruckbelüftung des Gebäudes“ durchgeführt, um Reste von Rauchgasen aus dem Haus zu entfernen.

Auch ein Sanitätsfahrzeug sei vor Ort gewesen, berichtete Theiling. Rettungssanitäter hätten dabei zunächst „drei Personen im Rettungswagen für kurze Zeit betreut“. Eine Notfallversorgung habe nicht erfolgen müssen. Aufgrund zum Glück nur geringfügiger Verletzungen hätten die Betroffenen auf eigenen Wunsch kurz darauf zum Haus zurückkehren können.

Den genauen Schaden könne derzeit noch niemand beziffern, erklärte der Einsatzleiter. Allerdings sei die betroffene Wohnung so stark durch die Flammen in Mitleidenschaft gezogen worden, dass sie „derzeit unbewohnbar“ sei, führte Theiling weiter aus. Was sich genau bei der Verpuffung entzündet und zu dem Einsatz geführt habe, sei noch unklar.

Zur Brandursache könne man vor Ort noch nichts sagen, ergänzte Polizeihauptkommissar Tim Klopp aus Bad Oeynhausen. Mit sechs Beamten, verteilt auf drei Streifenwagen, hatten die Beamten den Einsatzort der Helfer schnell und großräumig im Umkreis von etwa 200 Metern abgesperrt. Die betroffene Wohnung sei nach Löschung der Flammen bis auf Weiteres beschlagnahmt. Die Ursache für das Feuer sei noch zu klären. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen, erklärte der Polizeihauptkommissar, habe die Verpuffung „im Wohnzimmer“ stattgefunden. Genauere Details – welche Substanzen sich unter welchen Umständen entzündet hätten – müssten Brandermittler der Kriminalpolizei erst noch feststellen.

Rund 45 Minuten dauerte der Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Sanitätern. Auch wenn die Wohnung derzeit unbewohnbar sei, erklärte Klopp, sei der Einsatz für die Betroffenen glimpflich verlaufen. Schnell habe man den Verbleib aller Hausbewohner klären können und „kurzfristig haben wir Kontakt zum Ordnungsamt aufgenommen“. Dies sei notwendig gewesen, um für zwei der betroffenen Bewohner zunächst eine provisorische Unterkunft zu organisieren. „Aber die haben das dann alleine geklärt.“

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