Mühlenkreiskliniken stellen Nachwuchskräfte unbefristet ein – auch in Bad Oeynhausen im Einsatz
Verträge für beste Studierende

Bad Oeynhausen -

Über ein besonderes Geschenk konnten sich jetzt die drei besten Studierenden des dualen Bachelorstudiengangs Gesundheits- und Krankenpflege der Mühlenkreiskliniken (MKK) freuen. Noch vor ihren Abschlussprüfungen haben sie einen unbefristeten Arbeitsvertrag auf ihren Wunschstationen erhalten. Der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier überreichte im Beisein von Pflegedirektorin Urte Abbate und dem Direktor der Akademie für Gesundheitsberufe Oliver Neuhaus die Verträge an Nora Marie Weber, Olivia Pilichowski und Jessica Klaus.

Montag, 28.12.2020, 19:00 Uhr
Nora Marie Weber, Olivia Pilichowski und Jessica Klaus (vorne, von links) sind die besten ihres Jahrgangs und haben noch vor dem Examen einen unbefristeten Arbeitsvertrag auf ihren Wunschstationen erhalten. Akademiedirektor Oliver Neuhaus, Pflegedirektorin Urte Abbate und Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier haben die Verträge übergeben.
Nora Marie Weber, Olivia Pilichowski und Jessica Klaus (vorne, von links) sind die besten ihres Jahrgangs und haben noch vor dem Examen einen unbefristeten Arbeitsvertrag auf ihren Wunschstationen erhalten. Akademiedirektor Oliver Neuhaus, Pflegedirektorin Urte Abbate und Vorstandsvorsitzender Dr. Olaf Bornemeier haben die Verträge übergeben. Foto: Mühlenkreiskliniken

 

Die baldigen Absolventinnen werden zukünftig in den Häusern der MKK in Minden und Bad Oeynhausen tätig sein. Dort werden sie in unterschiedlichsten Bereichen auf ihren Wunschstationen im Einsatz sein. Jessica Klaus wird in der Universitätsklinik für Allgemeine Orthopädie in der Auguste-Viktoria-Klinik beginnen. „Ich habe während der Studienzeit gemerkt, dass mir die Orthopädie liegt. Deshalb lag es nah, in diesem Bereich zu starten“, sagt sie.

Nora Marie Weber und Olivia Pilichowski haben sich für eine Station mit neurologischen und neurochirurgischen Patienten im Johannes-Wesling-Klinikum (JWK) entschieden. „Ich habe mich in allen Praxisstationen unglaublich gut gefühlt. Entschieden für das Johannes-Wesling-Klinikum habe ich mich dann aufgrund der Nähe zu meinem Wohnort in Rinteln“, sagt Olivia Pilichowski. Ihre Kollegin Nora Marie Weber arbeitet schon aus Familientradition heraus im JWK. „Sehr viele aus meiner Familie arbeiten hier. Ich habe wirklich von jeder Station, die ich in meiner Ausbildung durchlaufen habe, viel gelernt“, sagt sie.

Dr. Olaf Bornemeier ermutigte die Nachwuchskräfte immer und überall kritisch zu bleiben. „Sie werden im beruflichen Alltag häufiger den Satz hören ‚Das haben wir immer schon gemacht‘. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Ob alte oder neue Vorgehensweise ist völlig egal. Wir haben immer den Anspruch, den besten Weg zu gehen“, sagt Dr. Bornemeier.

Gleichzeitig warb er dafür, Unzufriedenheit wo immer sie auftritt, zu thematisieren. „Es gibt Momente, in denen man unzufrieden mit einer Situation ist. Wenn das Gefühl dauerhaft ist, sprechen Sie Ihren Vorgesetzten an oder wenden Sie sich an eine unserer zahlreichen Meldestellen. Aber um eines bitte ich Sie: Geben Sie immer auch dem Arbeitgeber die Chance, etwas zu ändern“, sagt Dr. Bornemeier.

In einer Fragerunde sprachen die künftigen Leistungsträger den Vorstandsvorsitzenden auf verschiedene Themen an, darunter die Weiterbildungsmöglichkeiten bei den MKK. „Wir bieten Ihnen innerbetriebliche und externe Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Es gibt sogar Zuschüsse für Aufbaustudiengänge oder andere Qualifizierungsmaßnahmen“, erklärt Dr. Bornemeier. Ein wichtiger Punkt für die Auszubildenden war auch die Möglichkeit, künftig im Unternehmen zwischen Standorten und Stationen wechseln zu können. „Ein Wechsel innerhalb der MKK ist kein Problem. Sie stellen einen Umsetzungsantrag. Wenn in dem Zielbereich Stellen vorhanden sind, legen wir Ihnen keine Steine in den Weg. Wir fördern das sogar“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

Mit mehr als 2400 Mitarbeitern ist die Pflege die größte Berufsgruppe an den MKK. Wie wichtig insbesondere gut ausgebildete Pflegefachkräfte für den Verbund sind, betonte Dr. Bornemeier: „Pflegefachkräfte wie Sie werden bei uns überall gebraucht. Bringen Sie sich aktiv bei den MKK ein, tauschen Sie sich aus und gestalten Sie Ihr Arbeitsumfeld konstruktiv“, sagt Bornemeier.

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