Kirchenkreis Vlotho errichtet für etwa zwei Millionen Euro Kindergarten an der Hermann-Löns-Straße
Viel Platz für 85 Mädchen und Jungen

Bad Oeynhausen -

Im August sollen die ersten Mädchen und Jungen im Kita-Neubau an der Hermann-Löns-Straße betreut werden. Platz genug wird vorhanden sein. 1000 Quadratmeter warten dann darauf, von 85 Kindern erkundet zu werden.

Mittwoch, 13.01.2021, 08:40 Uhr aktualisiert: 13.01.2021, 08:42 Uhr
Dana Ellerhoff (von links), Dorothee Holzmeier und Andre Siegmund (Kirchengemeinde Wichern) sind zuversichtlich, dass bis August 2021 die neue Kita an der Hermann-Löns-Straße fertig ist.
Dana Ellerhoff (von links), Dorothee Holzmeier und Andre Siegmund (Kirchengemeinde Wichern) sind zuversichtlich, dass bis August 2021 die neue Kita an der Hermann-Löns-Straße fertig ist. Foto: Louis Ruthe

 

„Das ist verhältnismäßig viel Platz. Deutlich mehr als in den Anforderungen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe gefordert“, sagt Dana Ellerhoff, Architektin des Kirchenkreises Vlotho. Besonders das Foyer des Neubaus sei großzügig und offen gestaltet. „Hier sollen künftig Gemeinschaft und Diversität gelebt werden“, sagt Dorothee Holzmeier, Kindergartenfachberaterin des Kirchenkreises Vlotho. Denn nicht nur Integration und Inklusion sollen vermehrt eine Rolle spielen, sondern auch der generationsübergreifende Kontakt zwischen Kindern und Senioren der benachbarten Tagespflege der Diakonie.

„In vier Gruppen werden die 85 Kinder aufgeteilt“, berichtet Dorothee Holzmeier. Die Hälfte der Kinder kommt aus dem Martin-Luther-Hof und auch das Personal von dort zieht mit um. „Sieben Pädagogen und eine Haushälterin werden die Kinder begleiten“, sagt Dorothee Holzmeier. Insgesamt werde das Personal auf 14 Mitarbeiter am neuen Standort aufgestockt. „Die Stelle der Leitung ist noch unbesetzt. Alle anderen Stellen haben wir schon mit Fachkräften besetzt“, sagt Andre Siegmund, Presbyter der Wichern-Kirchengemeinde, die Betreiber der Kita ist. Siegmund ist in der Gemeinde stellvertretend für Kindergartenangelegenheiten zuständig und erklärt: „Das Bewerbungsverfahren für die Leitung läuft. Wir haben auch schon einige Bewerbungen erhalten.“

Neben der Barrierefreiheit ist der Neubau aus „energetischer Sicht sehr kompakt gestaltet worden.“ „Zudem werden keine fossilen Baustoffe verwendet und auch ein Gründach soll den ökologischen Aspekt des Baus abrunden“, sagt Dana Ellerhoff.

Innen gibt es für die Kinder einen Differenzierungsraum, wohin sich die Mädchen und Jungen zurückziehen können, „oder auch Therapiestunden während der Kita-Zeiten wahrnehmen können.“ Im großen Gemeinschaftsraum des Gebäudes soll zudem eine Kletterwand installiert werden.

Mitte des vergangenen Jahres sind die Baukosten für das Projekt auf etwa zwei Millionen Euro beziffert worden.

Pünktlich zum Start des neuen Kindergartenjahres am 1. August soll alles fertig sein, „auch der Außenbereich.“ Dort haben die Kinder 1200 Quadratmeter Platz zum Spielen. Im Gebäude stehen neben Putzarbeiten noch das Gießen des Estrichs an sowie die anschließenden Arbeiten für die Innenausstattung. „Außen fehlen noch die Dämmung und die abschließende Fassadenarbeiten“, berichtet Dorothee Holzmeier in diesem Zusammenhang. Am Eröffnungstermin bestehe kein Zweifel: „Wir sind im Zeitplan.“

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