Ortsunion blickt mit Sorge auf Südbahnlinie
ICE-Überlegungen sind „keine Option“

Bad Oeynhausen -

Donnert der ICE bald durch die Südstadt? Diese Frage stellt die Ortsunion Altstadt vor dem Hintergrund der jüngsten Debatten zum Ausbau des Schienennetzes. Weiter heißt es: „Um 20 Uhr am Abend geht die Schranke runter, die Schützenbrücke im Süden der Stadt wird gesperrt und erst am Morgen um 8 Uhr wieder geöffnet. Das nicht ohne Grund, denn im Kurgebiet soll Ruhe herrschen.“

Dienstag, 19.01.2021, 18:05 Uhr aktualisiert: 19.01.2021, 18:33 Uhr
Die CDU Altstadt bezieht Position zu Überlegungen für die Südbahnlinie – im Bild sind Helke Nolte-Ernsting, Vorsitzende der Ortsunion Altstadt, und Joachim Knollmann, Kreistagsmitglied.
Die CDU Altstadt bezieht Position zu Überlegungen für die Südbahnlinie – im Bild sind Helke Nolte-Ernsting, Vorsitzende der Ortsunion Altstadt, und Joachim Knollmann, Kreistagsmitglied.

 

Die eine Schranke schließt und eine andere wird geöffnet. Symbolisch gesehen. So beschreibt es die Ortsunion. Denn wenn die Bahntrasse in der Südstadt ausgebaut werde, sei es vorbei mit der Ruhe. „Zwar gibt es mehrere Optionen für den Ausbau der Bahntrasse, doch diese ist eine davon, und das mit fatalen Folgen für unsere Kurstadt“, erklärt Joachim Knollmann der als Kreistagsmitglied Bad Oeynhausen im Kreistag vertritt und zudem stellvertretender Vorsitzender der Ortsunion Altstadt ist.

Schon seit vielen Jahren befasse sich die Ortsunion Altstadt mit der Thematik des Ausbaus der Südbahn. Jetzt sei das Thema aktueller denn je. „Natürlich ist es wichtig, den Verkehr von der Straße zu bekommen und unter Umweltgesichtspunkten stimmen wir allen Argumenten des Umweltschutzes zu“, sagt in diesem Zusammenhang Helke Nolte-Ernsting, Vorsitzende der Ortsunion Altstadt. „Es kann jedoch nicht sein, das es eine Option gibt, die das Bestehen des Kurstandortes Bad Oeynhausen gefährdet“, meint Knollmann.

Denn ein ICE der durch die Südstadt fahre, belaste den Kurort und trage auch nicht zur Genesung der Reha-Patienten in den zahlreichen Kliniken der Stadt bei. Bad Oeynhausen verliere in einem solchen Fall an Attraktivität. „So müssen wir Bürgervertreter und die Bürgerinnen und Bürger sich bereits jetzt dafür engagieren und Einfluss nehmen das dieses nicht Realität wird“, erklärt Knollmann.

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