Weitere Planung zum Rückbau Mindener Straße in Bad Oeynhausen und des Bereiches der ehemaligen Stadtautobahn
Baugrundsondierung auf ganzer Strecke

Bad Oeynhausen -

Im nächsten Ausschuss für Stadtentwicklung berichtet die Stadt zu jüngsten Entwicklungen und Gesprächen zum einstreifigen Rückbau der

Mindener Straße in Bad Oeynhausen und der L777 bis zur Ringstraße.

Montag, 15.02.2021, 17:35 Uhr aktualisiert: 15.02.2021, 19:04 Uhr
Nach Abschluss der Arbeiten an der Bahnbrücke Steinstraße soll es in einem ersten Schritt zur Einschränkung auf eine Fahrspur je Richtung auf einem 500 Meter langen Abschnitt der Mindener Straße (Foto) kommen.
Nach Abschluss der Arbeiten an der Bahnbrücke Steinstraße soll es in einem ersten Schritt zur Einschränkung auf eine Fahrspur je Richtung auf einem 500 Meter langen Abschnitt der Mindener Straße (Foto) kommen. Foto: Claus Brand/Archiv

Am 12. November 2020 gab es eine Videokonferenz zur stadtverträglichen Umgestaltung der B 61 bei Integration des Radschnellweges (RS) 3. Neben Dr. Markus Mühl (Verkehrsministerium NRW), Bürgermeister Lars Bökenkröger, Andreas Meyer, Leiter der Regionalniederlassung Bielefeld von Straßen NRW, waren weitere Mitarbeiter des Ministeriums, des Landesbetriebes sowie der Stadt dabei.

Anhand einer von der Stadt und Straßen NRW vorbereiteten Diskussionsgrundlage wurde der Planungsstand zum RS3 mit Blick auf die Knotenpunkte Eidinghausener Straße/Steinstraße, Heinrichstraße und Herforder Straße anhand vorliegender Verkehrszahlen diskutiert und als realisierbar und funktional eingestuft. Mühl bedankte sich laut Stadt bei Politik und Verwaltung für den vorliegenden Beschluss- und Planungsstand zum RS3 Löhne-Bad Oeynhausen und zum Rückbau der B 61.

Anhand einer Variantendiskussion der Planungs- und Bauleistungen für den städtischen Teil der Mindener Straße und der Mindener/Kanalstraße im Eigentum des Landes wurde festgehalten, dass in enger Kooperation und Abstimmung die Stadt eine Gesamtplanung des Abschnittes Mindener/Dehmer Straße bis zur Ringstraße für das Land durchführt. Anteilige Aufwendungen sollen durch das Land NRW erstattet werden.

Hierzu wird aktuell eine Planungsvereinbarung ausgearbeitet (diese Zeitung berichtete). Parallel wurden vorbereitende Gespräche mit den Stadtwerken hinsichtlich Kanalisation, Oberflächenentwässerung und Wasserversorgung geführt. Die Abfrage zur Kampfmittelbelastung ist erfolgt. Kabel- und Trassenauskünfte übriger Versorgungsunternehmen seien eingeholt worden. Nächster Schritt sei eine umfangreiche Baugrundsondierung des gesamten Bauabschnittes.

Im Anschluss soll eine europaweite Ausschreibung zur Vergabe der Projektsteuerungs- und Planungsleistungen durchgeführt werden. Nach der Erarbeitung und Abstimmung der Planung in der Politik und mit dem Land sollen die Ausschreibungen der Bauleistungen von den jeweiligen Eigentümern, Stadt und Land, in Abstimmung umgesetzt werden.

In diesem Zusammenhang teilt die Stadt mit, dass sie eine temporäre verkehrslenkende Maßnahme in Form einer Einengung der Mindener Straße auf eine Fahrspur je Fahrtrichtung auf dem rund 500 Meter langen Teilstück der Mindener Straße vom Knotenpunkt Mindener Straße/Alter Rehmer Weg bis zur Einfahrt Werre-Park ausschreiben wird. Die Umsetzung soll nach Abschluss der Arbeiten an der Steinstraße (Bahnbrücke) und der einhergehenden Sperrung der Steinstraße erfolgen.

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