Neues Beleuchtungskonzept an der Laderampe schließt das Bahnhofs-Projekt ab
Ein einmaliges »Eingangstor«

Espelkamp (WB/fq). Der Bahnhof in Espelkamp hat lange Zeit ein tristes Dasein gefristet. Doch nun ist er im wahrsten Sinne des Wortes ein »leuchtendes Beispiel« für eine positive Entwicklung.

Freitag, 15.01.2016, 14:32 Uhr aktualisiert: 18.01.2016, 14:35 Uhr
Die Verantwortlichen Christian Krüger (von links), Dominik Bulinski, Johannes Geers und Bürgermeister Heinrich Vieker haben sich am Mittwochabend von dem neuen Beleuchtungskonzept an der Bahnhofsrampe ein Bild gemacht. Foto: Felix Quebbemann
Die Verantwortlichen Christian Krüger (von links), Dominik Bulinski, Johannes Geers und Bürgermeister Heinrich Vieker haben sich am Mittwochabend von dem neuen Beleuchtungskonzept an der Bahnhofsrampe ein Bild gemacht. Foto: Felix Quebbemann

Denn die Laderampe, die noch vor einem Jahr mausgrau daher kam, zeigt sich jetzt von ihrer buntesten Seite. Dazu trägt seit Mittwochabend das neue Beleuchtungskonzept bei. Vorgestellt wurde es von den Vertretern der Stadtverwaltung und von dem Stromanbieter RWE, der als Sponsor dieses Projekts erneut eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt Espelkamp verzeichnen kann.

Dominik Bulinski, zuständig für das Gebäudemanagement in der Verwaltung, ist mit Christian Krüger (Gebäudemanagement) federführend für das Projekt gewesen. Und Bulinski sagte, dass er viel Energie hineingesteckt habe, damit die Idee auch zu einem Erfolg wurde. Angefangen hatte alles vor etwa einem Dreivierteljahr, als Schüler der Bischof-Hermann-Kunst-Schule die Laderampe mit ihren Gemälden und Graffitis verschönert haben.

Nun erhielt die Rampe eine Beleuchtung, die ihresgleichen im Altkreis sucht. Denn die LED-Lampen können ihre Farbe beliebig ändern. Ob rot, grün oder weiß. Jedes Licht gibt der Rampe und ihren Bildern eine andere Atmosphäre. »Wir haben am Eingangstor der Stadt – dem Bahnhof – etwas geschaffen, was nicht alle Städte haben«, sagte Bulinski. Mit Bürgermeister Heinrich Vieker, beteiligten hiesigen Unternehmern sowie der RWE haben Bulinski und Krüger die Neuerungen präsentiert.

Dazu gehört auch die Neugestaltung der Bahnhofsvorhalle. Dort wurden nicht nur der neue Infokasten und ein Stadtplan platziert. Die Fahrgäste, die in Espelkamp aussteigen, werden neuerdings in mehr als 50 Sprachen »Herzlich Willkommen« geheißen. In großen Lettern ist in der Vorhalle an einer Wand zum Beispiel »Bienvéni« oder »Heten Velkomin« zu lesen. Mit dieser Idee zeigt sich Espelkamp weltoffen und gastfreundlich gegenüber den Gästen aus aller Welt. Für eine Stadt wie Espelkamp, die von Flüchtlingen erbaut wurde, hat diese Art des Willkommensgrußes eine besondere Bedeutung.

Das Projekt Bahnhof, so Bulinski, sei jetzt mit den beiden Maßnahmen abgeschlossen. Er sprach noch einmal ein Lob aus für die »reibungslose Zusammenarbeit« aller Beteiligten. In diesem Zusammenhang nannte er auch den Denkmalschutz. Denn der Espelkamper Bahnhof ist seit einigen Jahren ein anerkanntes Denkmal.

RWE-Vertreter Johannes Geers erklärte, dass dies ein »schöner Abschluss« des Projekts sei. Geers und Bürgermeister Heinrich Vieker betonten, dass das neue Beleuchtungskonzept mit energieeffizienten LED-Lampen vorgenommen worden sei. »Ein sparsamer Umgang mit Energie betrifft natürlich auch unsere Gebäude- und Wegbeleuchtung«, erläuterte der Bürgermeister.

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