Mo., 23.04.2018

Besucher werfen beim 55. Automarkt Blicke unter die Haube – E-Mobil wird präsentiert PS, ich liebe dich

Thorsten Saatkamp aus Nordwalde ist seit vielen Jahren gern gesehener Gast beim Espelkamper Automarkt. Er besitzt eine polizeihistorische Sammlung und stellte sich vor dem Bürgerhaus mit einem Polizeiauto aus vergangenen Tagen vor.

Thorsten Saatkamp aus Nordwalde ist seit vielen Jahren gern gesehener Gast beim Espelkamper Automarkt. Er besitzt eine polizeihistorische Sammlung und stellte sich vor dem Bürgerhaus mit einem Polizeiauto aus vergangenen Tagen vor. Foto: Andreas Kokemoor

Espelkamp (ko). 300 Autos diverser Marken von zehn Händlern an einem einzigen Nachmittag in Augenschein zu nehmen – das war eine Gelegenheit, die sich viele Besucher am Wochenende nicht entgehen lassen wollten.

Der Stadtmarketingverein Espelkamp hat seinen 55. Automarkt, verbunden mit einem verkaufsoffenen Sonntag, entlang der Breslauer Straße veranstaltet. Organisator Jens Buschmann freute sich über das gute Wetter.

Einblicke in die Autobranche

»Hier werden Kaufentscheidungen getroffen«, sagte Achim Pesch von Opel Buschmann. Das sei zwar nicht unbedingt vor Ort zu erfahren. Viele Interessierte würden in den nächsten Tagen und Wochen aber bei dem einen oder anderen Händler Probefahrten vereinbaren. »Seit Jahren ist der SUV bei fast allen Autoherstellern im Trend«, gab Achim Pesch einen weiteren Branchen-Einblick. Besucher Klaus Eckhardt aus Espelkamp bestätigte, dass er sich vorstellen könnte, in Zukunft einen SUV zu fahren.

Direkt gegenüber vom Bürgerhaus hatte Innogy als Tochter des Energieversorgers RWE einen Informationsstand, an dem Elektromobilität erfahrbar wurde. Der schwarze Tesla, ein E-Mobil aus den USA, zog die Blicke auf sich. Christoph Herbst erklärte, dass Elektromobilität in Zukunft mehr als eine Alternative sei. Er zeigte Ladesäulen, so wie es sie schon vielfach gibt. Er wies auch auf Lösungen für den privaten Hausgebrauch hin, die in Verbindung mit einer Photovoltaik-Anlage gebracht werden können.

Ford Mustang zieht Blicke auf sich

»Die Diesel-Problematik ist immer noch da, flacht aber ab, in der Hoffnung, dass die Politik für die Autoindustrie eine vernünftige Lösung findet«, hieß es. Die Nachfrage sei nach wie vor vorhanden. Vielfahrer hätten gar keine Alternative, sei ein häufiges Argument.

Ines und Volker Jakob aus Isen-stedt fahren beide einen Mazda. Der weiße Mazda MX5 vom Autohaus Piper aus Stemwede weckte die Begehrlichkeit. »Warum nicht einen Sportwagen und dann noch als Cabriolet?«, fragen sie sich.

Vor Ort war auch der Bürgerbus-Verein Espelkamp mit seinem Fahrzeug. »Wir suchen dringend Nachwuchs«, warben Reinhard Dahl und Eberhard Hunsche. Gezielt sprachen sie vor Ort Personen an, das ehrenamtliche Engagement zu unterstützen.

Ford Ortgies hatte eine Auswahl aus seiner Fahrzeugpalette aufgebaut. Besonders beliebt war hier der Ford Mustang. Zu den Interessenten gehörten auch Vjacheslav und Maria Morozov. Das junge Paar schwärmte: »Das ist ein Traumwagen«.

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