Mi., 20.06.2018

Kitec-Wettbewerb: Tüftler des Grundschulverbundes Süd freuen sich über 500 Euro Frotheimer Schüler holen ersten Platz

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung: Bereits zum siebten Mal ist der Kitec-Forscherpreis des familiengeführten Unternehmens Harting vergeben worden. Die Gewinner erhielten 500 Euro, der Zweitplatzierte bekam 300.

Strahlende Gesichter bei der Siegerehrung: Bereits zum siebten Mal ist der Kitec-Forscherpreis des familiengeführten Unternehmens Harting vergeben worden. Die Gewinner erhielten 500 Euro, der Zweitplatzierte bekam 300. Foto: Jan Lücking

Espelkamp (WB/JP). Mit Rasseln, Ratschen und Trillerpfeifen haben die Espelkamper Grundschüler für ordentlich Krach und Stimmung bei der Kitec-Preisverleihung gesorgt.

Siebte Auflage

Zum siebten Mal wurde der Harting Forscherpreis Kitec – Kinder entdecken Technik – vergeben. Das Motto in diesem Jahr lautete: »Lasten bewegen«.

Über mehrere Wochen hatten die Grundschüler Zeit, an ihren Werken zu Arbeiten und eine Dokumentation dazu anzufertigen. So zitierte Margit Harting, Vorstandsmitglied der Harting Technologiegruppe, in ihrem Grußwort humorvoll aus den sorgfältig geschrieben Dokumentationen der Grundschüler – zur Freude der Besucher. Die Grundschüler waren mit viel Fleiß und Forscherdrang bei der Sache – auch wenn beim Forschen und Werken eben nicht immer alles auf Anhieb klappt.

Neugier

»Kinder sind neugierig, wollen die Welt entdecken. Bei Kitec können die Kleinen mit Spaß und Freude basteln und sehen, was Technik ist und wie sie funktioniert«, sagte Margrit Harting weiter.

Den ersten Platz belegte die Klasse 4a des Grundschulverbundes Süd am Teilstandort Frotheim. Janis Detering, Tobias Samuel Frodermann, Robin Bernhard Kröger und Mylo Zimmer überzeugten die Jury mit ihrem Werk »Die Baujäger präsentieren ihre Baustelle«. Die Gewinner des Wettbewerbs freuten sich über einen Scheck in Höhe von 500 Euro für die Schule.

Doppelter Streich

Gleich zwei Preise bekamen Feyza Akbas, Sophia Alisha Bhandari, Ana Grazia Ferreira und Beyda Grüngor. Die Grundschüler der Klasse 4 b der Mittwaldschule belegten mit ihrem Containerschiff den zweiten Platz und freuten sich über insgesamt 300 Euro Preisgeld. Darüber hinaus erhielten sie auch den Sonderpreis für die beste Dokumentation.

Das Werk »Schiff mit Kran« von Dorothea Epp, Rahel Epp, Rubin Graminski, Mara Sophie Hofmann und Dalena Nikel von der Klasse 4a der Grundschule am Auewald belegte den dritten Platz. Sie erhielten einen Scheck über 200 Euro für ihre Schule.

Urkunden

Alle Teilnehmer bekamen darüber hinaus Urkunden und weitere Geschenke. Die Jury bestand aus Sonja Roth (Zentralbereichsleiterin Personal), Hans-Georg Penning und Bianca Rüter (beide Ausbilder), Rino Richter (Auszubildender zum Mechatroniker), Manuela Schott (Auszubildende zur Industriekauffrau) sowie Margit Harting und Maresa Harting-Hertz.

Die Harting Technologiegruppe freute sich darüber, drei Ehrengäste begrüßen zu dürfen. Franz Fehrenbach (Mitglied des Lenkungskreises der Wissensfabrik), Sepp Heckmann (Vorsitzender des Vereins Kiwiz – »Kinder Wissen- Zukunft«) und Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker lobten in ihren Grußworten die Arbeit der Grundschüler.

Mitmach-Projekt

Fehrenbach, der auch Vorsitzender des Aufsichtsrates der Robert Bosch GmbH ist, nutzte die Gelegenheit, sich von Hannah Bodden aus der Klasse 4 a der Grundschule Benkhausen ihr Projekt »Die Baumeister, und ihr Kran« erklären zu lassen. Gemeinsam mit Dietrich Enns, Justin Kamp, Jonas Löwen und Noel Bergen hatte sie an dem Projekt getüftelt. »Kitec ist unser erfolgreichstes Mitmach-Projekt«, sagte Fehrenbach.

»Uns ist es wichtig, dass die Kinder in ihren Klassenräumen an ihren Schultischen werken können.« Die einfache und flexible Umsetzung sei das Erfolgskonzept von Kitec, sagte Fehrenbach weiter. Kitec ist ein Projekt der Wirtschaftsinitiative »Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland«. In Zusammenarbeit mit dem Verein Kiwiz (»Kinder – Wissen – Zukunft«) führt das Projekt Kinder auf spielerische Art und Weise an die Technik und die große Vielfalt der technischen Möglichkeiten heran.

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