Sa., 15.09.2018

Dorfversammlung: Blauert stellt Pläne für Kindergarten-Neubau in Espelkamp vor Die »Rasselbande« zieht um

Seit 1975 befindet sich der Kindergarten Rasselbande in dem Gebäude in unmittelbarer Nähe der Trinitatis-Kirche. Nun wurden während der Dorfversammlung in Gestringen Pläne für einen Neubau der Einrichtung vorgestellt.

Seit 1975 befindet sich der Kindergarten Rasselbande in dem Gebäude in unmittelbarer Nähe der Trinitatis-Kirche. Nun wurden während der Dorfversammlung in Gestringen Pläne für einen Neubau der Einrichtung vorgestellt. Foto: Andreas Kokemoor

Espelkamp-Gestringen (ko/fq). Der Kindergarten Rasselbande in Gestringen wird voraussichtlich in zwei Jahren ein neues Gebäude bekommen. Thorsten Blauert, Fachbereichsleiter Stadtentwicklung, hat während der Dorfversammlung im Gestringer Hof die Pläne für einen Neubau vorgestellt.

Planungen werden intensiviert

In zwei Jahren soll mit dem Neubau des Johanniter-Kindergartens begonnen werden. »Die neue Kindertagesstätte wird in unmittelbarer Nähe des vorhandenen Gebäudes Richtung Westen, dort wo sich im Moment noch eine Spielfläche mit Basketballkorb und Volleyballnetz befindet, errichtet werden«, informierte Blauert.

Während des Neubaus könne das alte Gebäude, das der Stadt gehört und in das der Kindergarten 1975 einzog, weiter genutzt werden, bis die neue Kindertagesstätte bezugsfertig ist. Die Fläche, auf der der Neubau erfolgt, gehört derzeit noch der Kirchengemeinde. Es werde quasi ein Tausch vorgenommen, so Blauert. Die Kirchengemeinde erhält am Ende des Projekts das Grundstück, auf dem derzeit noch das alte Kindergartengebäude steht. Dies soll letztlich abgerissen werden. Im kommenden Jahr sollen die Planungen für die Größe und den genauen Standort erfolgen.

Sanierung oder Neubau

Thorsten Blauert erklärte weiter, dass die Stadt auch über eine Sanierung und einen Umbau sowie Anbau nachgedacht habe. Sein Fazit aber war deutlich: »Das wäre nicht wirtschaftlich.«

Die Pläne für das Projekt sind notwendig geworden, da das alte Gebäude an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen ist, erläuterte Martina Block, die die »Rasselbande« leitet. Der Bedarf habe sich gewandelt und verlange mehr Räume und Flächen, als derzeit zur Verfügung stünden.

40 Kinder

»Zurzeit besuchen 40 Jungen und Mädchen im Alter von zwei bis sechs Jahren die Kindertagesstätte«, informierte Block. Davon würden 30 über die Mittagszeit bleiben. Die Kinder würden bereits verteilt in drei Räumen essen. Für Jüngere müsse es anschließend einen Raum zum Schlafen und Ausruhen geben, für die weiteren Altersgruppen müsse der Kindergarten einen Raum für ruhiges Spiel und einen Platz fürs Vorlesen haben.

Durch in der Vergangenheit getätigte Dämmarbeiten komme es nun auch dazu, dass sich Feuchtigkeit in einigen Räumen bilde – ein weiterer Grund für einen Neubau.

Nach Informationen dieser Zeitung sollen für das Jahr 2019 bereits Planungskosten in den städtischen Haushalt eingestellt werden. 2020 dann sollen die Baukosten für den Neubau des Kindergartens Berücksichtigung finden. Gespräche zwischen dem Träger und der Stadt haben bereits stattgefunden.

Johanniter als Mieter

Sofern der Träger der gleiche bleibt, soll nach weiteren Informationen dieser Zeitung das jetzige Modell fortgeführt werden – die Stadt baut das Gebäude und die Johanniter ziehen als Mieter mit der »Rasselbande« ein.

Weitere Details zum vorgestellten Kindergarten-Neubau – unter anderem zur Finanzierung, zur Ausgestaltung und Fertigstellung – werden nach weiteren Gesprächen aller Beteiligten erwartet.

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