Fr., 12.10.2018

Stadtentwicklungsausschuss spricht über geplanten Neubau der Stadtsporthalle Förderung ist noch ungewiss

Die alte Stadtsporthalle soll abgerissen und neu gebaut werden. Die Verwaltung soll die Ausschreibung zur Planung vorbereiten.

Die alte Stadtsporthalle soll abgerissen und neu gebaut werden. Die Verwaltung soll die Ausschreibung zur Planung vorbereiten.

Espelkamp (WB/fq). Die Pläne rund um den Abriss der Stadtsporthalle und den folgenden Neubau nehmen langsam Gestalt an.

Thorsten Blauert, zuständiger Fachbereichsleiter in der Verwaltung, erklärte, dass für einen möglichen Neubau eine europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen notwendig sei, da mit Planungskosten von mehr als 500.000 Euro zu rechnen sei. Ein politischer Beschluss sei daher unabdingbar. Der Ausschuss stimmte geschlossen dafür, das Verfahren zu initiieren.

Halle ist mit PCB belastet

Damit ist ein weiterer Schritt zum Neubau getan. Die alte Stadtsporthalle ist mit PCB belastet. Der Stoff steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Nach eingehender Untersuchung kamen Politik und Verwaltung zu dem Schluss, dass ein Neubau sinnvoller sei als die Sanierung des alten Gebäudes .

Blauert machte jedoch in der Sitzung am Dienstagnachmittag deutlich, dass es für einen Hallen-Neubau noch keine Förderzusage seitens der Bezirksregierung gebe. Er glaube zwar nicht, dass die Förderanfrage abgelehnt werde. Doch wenn es keine Förderzusage gebe, hätte man die Mittel für die Planung einer neuen Halle »in den Sand gesetzt«.

Stadt lässt sich beraten

Bei der Ausschreibung lasse sich die Verwaltung von einer Kanzlei beraten, mit der sie bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hätte. »Wir wollen keine Fehler machen«, betonte Blauert.

Von der Ausschreibung bis zur Auftragserteilung könnten bis zu fünf Monate vergehen, erläuterte er weiter. Das Thema jedenfalls werde die Ausschussmitglieder auch in den kommenden zwei Jahren immer wieder begleiten.

Ein Förderantrag an die Bezirksregierung für den Bau der neuen Sporthalle könne immer zum September eines jeden Jahres für das Folgejahr gestellt werden. Somit werde die Förderung für das übernächste Jahr beantragt, gab Blauert einen weiteren Überblick über das Verfahren. »An diesem Freitag haben wir ein Gespräch mit der Bezirksregierung, um Details zu klären«, sagte er weiter.

Arbeitsgruppe soll begleiten

Nachdem der Ausschuss das »Okay« für den Start des Vergabeverfahrens zu den Neubau-Planungen gegeben hatte, mussten die Politiker auch noch über die Gründung einer Arbeitsgruppe (AG) abstimmen.

Dies sah Blauert ebenfalls als wichtig an mit Blick auf den »unglücklich verlaufenen Umbau der Auewaldgrundschule«. In Arbeitsgruppen werden Beschlüsse vorbereitet. Darüber hinaus würde in dem Gremium über das Budget gesprochen. Diese Infos könnten dann umgehend von AG-Mitgliedern in die Fraktionen weitergegeben werden. Der Ausschuss stimmte für die AG, deren Mitglieder aus allen Fraktionen kommen. Darüber hinaus sitzen der Vorsitzende des Stadtentwicklungs- und des Schulausschusses in dem Gremium.

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