Do., 14.02.2019

Wissenswerkstatt: Schüler aus Espelkamp und Stemwede ausgezeichnet Ein Müllsammler im Weltall

Die jungen Tüftler Gero Jedamski (von links), Paul Henri Blesken, Timo von der Werth, Levent Basri Gümüs, Dirk Lahrmann (Werkstattleiter), Alper Sabri Gümüs, Vincent Westphal und Fatih Emre Batuk sind jetzt in der Wissenswerkstatt offiziell für ihren Erfolg beim Roboter-Regionalwettbewerb in Stuhr ausgezeichnet worden.

Die jungen Tüftler Gero Jedamski (von links), Paul Henri Blesken, Timo von der Werth, Levent Basri Gümüs, Dirk Lahrmann (Werkstattleiter), Alper Sabri Gümüs, Vincent Westphal und Fatih Emre Batuk sind jetzt in der Wissenswerkstatt offiziell für ihren Erfolg beim Roboter-Regionalwettbewerb in Stuhr ausgezeichnet worden.

Espelkamp/Stemwede (WB/fq). Die Zukunft hält für die Menschheit viele Herausforderungen bereit. Auch im Weltraum werden neue Aufgaben für die Menschen liegen.

Und genau mit diesem Problem haben sich junge Tüftler aus Espelkamp und Stemwede beschäftigt. Sie haben einen Roboter entwickelt, der im Weltraum Müll sammelt. Und für diese Idee gab es einen Sonderpreis für das Wissenswerkstatt-Team.

Urkunden und Pokale

Sie waren erfolgreich bei der »First Lego League«, einem Roboter-Regionalwettbewerb in Stuhr. Das prämierte Team bestand aus den jungen Tüftlern Gero Jedamski, Paul Henri Blesken, Timo von der Werth, Levent Basri Gümüs, Dirk Lahrmann (Werkstattleiter), Alper Sabri Gümüs, Vincent Westphal und Fatih Emre Batuk. Sie kamen aus Espelkamp, Stemwede, Diepholz und Lemförde.

Für ihre Idee wurden sie jetzt in der Wissenswerkstatt in Diepholz offiziell mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Das freute die jungen Preisträger, die sich in der Wissenswerkstatt etwa ein halbes Jahr lang auf den Wettbewerb vorbereitet hatten. Stolz präsentierten sie ihre Urkunden sowie den Pokal.

130 Kinder dabei

Mehr als 130 Kinder und Jugendliche aus Stuhr, Weyhe, Bremen, Wilhelmshaven, Bassum, Wildeshausen, Bad Bederkesa und Schleswig-Holstein hatten sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Unter dem Motto »Into Orbit« (im Weltall) präsentierte das prämierte Team der Wissenswerkstatt ihren Roboter als Müllsammler im Weltraum.

»Wir haben uns die Frage gestellt, was mit dem Schrott im Weltall passiert und dann eine Idee für den Müllsammler entwickelt, der den Weltraumschrott einsammelt«, so Gero und Vincent: »Denn uns war klar, dass die oft sehr kleinen Teilchen eine Gefahr darstellen und auch Raumsonden durchlöchern können.«

Geschicklichkeit

Das Konzept für den Müllsammler hatte das Team der Wissenswerkstatt zunächst virtuell konzipiert. Der fertige Roboter wurde dann in Stuhr auf speziellen Spielfeldern präsentiert und zuvor bestimmten Prüfungen unterzogen, nämlich ob er regelkonform konstruiert und ob die vorgegebenen Legosteine eingesetzt worden waren. Auch die Motoren und Sensoren wurden begutachtet.

Den Sonderpreis erhielt das Team für seine Geschicklichkeit und seinen Tüftlergeist: Es war ihm gelungen, mittels der Programmierung eine Schräglage des Roboters auszugleichen.

Engagement

Ein anderes Team der Wissenswerkstatt hatte sich mit der Idee befasst, Gemüse im Weltraum anzubauen. Die Herausforderung war, Lösungen für die Befestigung in der Schwerelosigkeit zu finden sowie die Bewässerung, Lichteinstrahlung und Düngung sicherzustellen.

»Wir sind stolz auf unsere Teams«, sagte Dr. Heike Pabst, Leiterin der Wissenswerkstatt: »Der Erfolg in Stuhr zeigt, dass sich junge Menschen sehr engagiert mit zukunftsweisender Technik beschäftigen und kreative Ideen umsetzen.«

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