Do., 13.06.2019

Schulausschuss: Bredenkötter gibt aktuelle Übergangszahlen bekannt Erst wird es schlechter, dann besser

Das Söderblom-Gymnasium plant für das kommende Schuljahr 2019/20 wieder eine Vierzügigkeit. Es haben sich insgesamt 117 Schüler aus den Grundschulen für das Espelkamper Gymnasium entschieden.

Das Söderblom-Gymnasium plant für das kommende Schuljahr 2019/20 wieder eine Vierzügigkeit. Es haben sich insgesamt 117 Schüler aus den Grundschulen für das Espelkamper Gymnasium entschieden.

Von Felix Quebbemann

Espelkamp (WB). Die weiterführenden Schulen in Espelkamp werden im kommenden Schuljahr 2019/2020 deutlich weniger Kinder aus den Grundschulen übernehmen als noch im Vorjahr.

Schulamtsleiter Andreas Bredenkötter erklärte während der vergangenen Schulausschuss-Sitzung, dass die Zahl im aktuellen Schuljahr noch 261 Kinder betrug. Im kommenden wird lediglich mit einer Übergangszahl von 239 gerechnet. »22 Schüler weniger werden wechseln.«

Große Präferenz

Eine große Präferenz wurde dabei für das Söderblom-Gymnasium ausgemacht. Demnach werden insgesamt 117 Jungen und Mädchen an die evangelische Bildungseinrichtung wechseln, die auch im kommenden Schuljahr wieder vierzügig wird. Von den 117 Schülern kommen insgesamt 60 von den hiesigen Grundschulen.

Eine starken Rückgang hingegen muss die Birger-Forell-Sekundarschule (BFS) verzeichnen. Da werden für 2019/2020 lediglich 67 Kinder in den fünften Klassen erwartet. Im Vorjahr waren es noch 88. Insgesamt 62 Jungen und Mädchen kommen aus den Espelkamper Grundschulen.

Vierzügig

Andreas Bredenkötter erläuterte auch, dass viele Grundschüler aus Benkhausen sich nicht in Richtung Espelkamp orientieren würden, sondern vielmehr in Richtung Stadtschule Lübbecke. So haben sich zwar sieben Benkhauser Kinder dafür entschieden, ihre Schullaufbahn in der BFS fortzusetzen. Neun Abgänger jedoch suchen ihr schulisches Glück in der Stadtschule der benachbarten Gemeinde. »Der Weg ist teilweise kürzer für diese Schüler«, erläuterte Bredenkötter.

Die Birger-Forell-Sekundarschule werde dennoch weiterhin vierzügig gefahren. Dies sei an der Bildungseinrichtung möglich, weil sie in Trägerschaft der evangelischen Landeskirche sei. »Die BFS ist da flexibel.« Aufgrund gesetzlicher Vorgaben könne die Stadt mit 67 Schülern gar keine vier Eingangsklassen bilden. Die Landeskirche jedoch »will weiter vier Klassen bilden«.

Relativ konstant

Abgänge hat Espelkamp schon beinahe traditionell an die Gesamtschule Hille zu verzeichnen. Die fallen in diesem Jahr aber gar nicht so sehr ins Gewicht mit gerade einmal vier Grundschülern. Dennoch erläutert Bredenkötter, dass die Espelkamper Eltern im Umkreis ihrer Heimatstadt schon ein großes Spektrum hätten, um ihre Kinder auf weiterführende Schulen zu schicken.

Die Johannes-Daniel-Falk-Realschule zeigt sich im kommenden Schuljahr mit 53 Startern im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant. Im aktuellen Schuljahr gab es 49 Realschul-Einsteiger.

Die Gute Nachricht

Auch wenn die Übergangszahl im kommenden Schuljahr 2019/20 zurückgeht, hatte Bredenkötter für die Schulausschuss-Mitglieder auch noch gute Nachrichten parat. Denn die Übergangszahlen der Grundschulen auf die weiterführenden Bildungseinrichtungen würden in den kommenden Jahren steigen. So würden sich die Schülerzahlen in den kommenden Jahren um 300 einpendeln.

»Gerade aus der Innenstadt kommen mehr Kinder«, betonte Bredenkötter. Aus der Südschiene sei diese Tendenz so nicht erkennbar. An welchen weiterführenden Schulen die Kinder letztlich ankommen würden, vermochte Bredenkötter jedoch nicht zu sagen. Er schloss aber mit der Erkenntnis: »Es geht nach oben mit den Schülerzahlen.«

 

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