Mo., 17.06.2019

Sechs Mädchen der Grundschule Isenstedt überzeugen Jury bei Ki-Tec-Wettbewerb Junge Forscher entdecken die Technik

Die Gewinner-Klasse 4 a der Grundschule Isenstedt: (von links) Emma Richert, Jula Catalin Berg, Ida Bukowski, Leonie Schmidt, Diana Meinhardt und Emma Schäfer präsentieren ihr preisgekröntes Projekt, ein Riesenrad mit Kassenhaus.

Die Gewinner-Klasse 4 a der Grundschule Isenstedt: (von links) Emma Richert, Jula Catalin Berg, Ida Bukowski, Leonie Schmidt, Diana Meinhardt und Emma Schäfer präsentieren ihr preisgekröntes Projekt, ein Riesenrad mit Kassenhaus. Foto: Jan Lücking.

Von Jan Lücking

Espelkamp (WB). Mit Rasseln, Ratschen, Trillerpfeifen und Tröten haben die Espelkamper Grundschüler der vierten Klassen bei der Preisverleihung zum achten Ki-Tec-Projekt für ordentlich Stimmung gesorgt. Der erste Platz des Forscherpreises der Harting-Technologiegruppe ging an die Klasse 4a der Grundschule Isenstedt im Grundschulverbund Süd.

»Die Aktion Ki-Tec hat uns sofort überzeugt, aber es genügt ja nicht zu sagen ›Wir würden das gerne machen‹. Man braucht die Menschen, die diese Idee zum Klingen, zum Tragen und zur Durchführung bringen«, sagt Margrit Harting. Sie sei sehr dankbar, dass die Mitarbeiter vor Ort im neuen Ausbildungszentrum sofort und ohne jeden Zweifel »Ja« gesagt hätten, richtete sie ihren Dank an die am Projekt beteiligten Mitarbeiter der Harting-Technologiegruppe in Espelkamp. Unter dem Motto »Alles dreht sich« haben die Espelkamper Grundschüler in diesem Jahr gearbeitet.

Sieg mit dem Reisenrad

Dabei konnten Emma Richert, Jula Catalin Berg, Ida Bukowski, Leonie Schmidt, Diana Meinhardt und Emma Schäfer die Jury mit ihrem Projekt »Das Riesenrad mit Kassenhaus« überzeugen. Die Grundschülerinnen freuten sich über einen Scheck im Wert von 500 Euro für den Förderverein der Schule, Experimentierkästen und Urkunden. Der zweite Platz ging an die Klasse 4 a der Johannes-Daniel-Falk-Grundschule. Rebekka Funk, Talea Littau, Jolea Pries und Marion Pries gewannen mit ihrem Werkstück mit dem Titel »Riesenrad« einen Scheck im Wert von 300 Euro für den Förderverein der Grundschule.

Den dritten Platz sicherte sich die Klasse 4 b der Mittwaldschule. Das »Crazy Kettenkarussell« bauten Carla Foerster, Frieda Harting, Amirian Jeseti, und Sahra Ekaterini Mitsis. Belohnt wurde die Leistung der Grundschülerinnen mit einem Scheck in Höhe von 200 Euro für den Förderverein.

Sonderpreis vergeben

Den Sonderpreis für die beste Dokumentation vergab die Jury – bestehend aus Sonja Roth (Zentralbereichsleiterin Personal), Hans-Georg Penning und Bianca Rüter (beide Ausbilder), Melanie Olfert (Auszubildende zur Technischen Produktdesignerin), Alina Wehrmann (Auszubildende zur Industriekauffrau) sowie Margrit Harting und Maresa Harting- Hertz – für die Dokumentation zum Bauwerk »Das Wunderrad«. Yasmin Abazid, Beren Nisa Dursun, Nihal Lehna und Paiana Sardary aus der Klasse 4 a der Mittwaldschule freuten sich über ihre Urkunden und weitere Geschenke.

Ehrengäste

Als Ehrengäste waren geladen: Sepp Heckmann (Ex-Deutsche-Messe-Chef und Vorsitzender des Vereins KiWiZ »Kinder-Wissen-Zukunft) sowie Dr. Axel Jentzsch (Wissensfabrik). Espelkamps Bürgermeister Heinrich Vieker sprach ebenfalls ein Grußwort während der Preisverleihung. »Vielleicht habt Ihr bei der Konstruktion eurer Arbeiten auch diese Art von Freude erlebt, die ich selbst gut kenne. Ich bin nämlich selbst studierter Ingenieur und auch als Bürgermeister noch mit Leib und Seele Tüftler«, sagte Vieker.

Ki-Tec ist ein Projekt der Wirtschaftsinitiative Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland. Das Projekt bringt seit elf Jahren Kindern Technik auf spielerische Weise näher und weckt ihr Interesse daran. Die Grundschüler fertigen zu einem Thema aus vorgegebenen Materialien und mit Hilfe kindgerechter Werkzeuge technische Objekte. Dafür stellt die Wissensfabrik didaktische Unterlagen für die Lehrer zusammen mit Werkzeug, Holz und weiteren Materialien zur Verfügung.

»Wir haben gelernt mit Holz richtig zu arbeiten, ein Glücksrad zu bauen und die Werkzeuge richtig zu benutzen«, zitierte Margrit Harting ein Fazit der Kinder, die die Erfahrungen aus der Arbeit im Team positiv herausstellten.

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