Mi., 14.08.2019

Ferienspiel-Spürnasen knobeln beim »Escape Game« in der Espelkamper Bücherei Auf den Spuren von Libri

Samenta (7), Lukas (8), Jana (11), Tabea (11) und Ive (8) versuchen, das Rätsel zu lösen.

Samenta (7), Lukas (8), Jana (11), Tabea (11) und Ive (8) versuchen, das Rätsel zu lösen. Foto: Fynn Flömer

Espelkamp (WB/flö). Eine geheime Bibliothek, die auf dem Gelände der ehemaligen Ostlandschule entdeckt wird, und ein alter Bibliothekar, der in seinem dort befindlichen Büro knifflige und mysteriöse Rätsel hinterlegt hat.

Was erstmal klingt wie ein neuer, brandheißer Tom-Hanks-Streifen, ist Teil der Sommerferienspiele. Es handelt sich um ein »Escape Game« in der Stadtbücherei, bei dem Kinder in kleinen Gruppen versuchen, durch das geschickte Lösen von Rätseln aus einer Konstruktion von zusammengerückten Aufstellwänden einen Weg herauszufinden.

Versteckte Schlüssel

Die Kinder haben eine Stunde Zeit, die codierten Nachrichten zu entschlüsseln und so die versteckten Schlüssel zu finden, die sie am Ende ins Freie befördern sollen.

Um dem Ganzen eine literarische Note zu verleihen, haben sich die Organisatoren der Stadtbibliothek eine kleine Geschichte ausgedacht. Die Geschichte des Bibliothekars Anselm Libri, der in seinem verschütteten Büro Rätsel für die kleinen Spürnasen vorbereitet hat.

Das Ziel des »Escape Games« sei vor allem, die Kinder auf kreative Art und Weise wieder mehr fürs Lesen zu begeistern, sagte Sabine Berges, Leiterin der Stadtbücherei. Die Aktion ist Teil des Sommerleseclubs, der vom Kulturministerium NRW in Auftrag gegeben wurde. Dabei bekommen die Leseratten ein Logbuch, in dem sie mit gelesenen Büchern oder wahlweise auch Hörbüchern Stempel sammeln können. Am Ende des Sommerleseclubs gibt es eine Abschlussparty, bei der Urkunden verliehen werden. Auch mit dem »Escape Game« hat man die Möglichkeit, einen Stempel zu ergattern.

Spaß am Konzept

»Die Kinder haben sichtlich Spaß an dem Konzept und leihen, nachdem sie mit dem Spiel fertig sind, viele Bücher aus. Das freut uns natürlich besonders«, so Berges. »Mir hat besonders das Knobeln und das Lösen der Codes Spaß gemacht«, sagte die siebenjährige Samenta, aber auch das Lesen sei eine große Freude gewesen. Laut Berges kommen sogar manchmal Eltern mit in das »Escape Game« und versuchen sich an den kniffligen Rätseln von Anselm Libri.

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