Sa., 12.10.2019

Immobilien- und Standortgemeinschaft Espelkamp wählt neuen Sprecher Beim Combi-Gebäude tut sich was

Die ISG-Sprecher Dirk Engelmann-Homölle (von links) und André Siemers mit Wahlleiter Thorsten Blauert.

Die ISG-Sprecher Dirk Engelmann-Homölle (von links) und André Siemers mit Wahlleiter Thorsten Blauert. Foto: Andreas Kokemoor

Espelkamp (WB/ko/fq). André Siemers, Michael Vahrenhorst und Dirk Engelmann-Homölle bleiben Sprecher der Immobilien- und Standortgemeinschaft (ISG) Breslauer Straße. Die Abteilung des Stadtmarketingvereins traf sich nun zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung.

Combi-Gebäude

Neben den Wahlen gab es noch weitere Neuigkeiten zur Entwicklung in der Innenstadt. Architekt Werner Fortriede machte darauf aufmerksam, dass im kommenden Frühjahr der Sonderpostenmarkt Thomas Philipps in das leerstehende Combi-Gebäude einziehen solle. Eine Einigung dafür solle es seinen Erkenntnissen nach zwischen der Bünting-Gruppe und Thomas Philipps gegeben haben. Es werde dann an Stellplätzen für Autos fehlen. Die Stadt solle daher aus Eigeninteresse nach Lösungen suchen, sagte er.

Thorsten Blauert, Fachbereichsleiter Bauen in der Verwaltung, wies darauf hin, dass es sich dabei um Privatgrundstücke handele. Ansonsten konnte er, auf Nachfrage dieser Zeitung, zu den Entwicklungen rund um das Combi-Gebäude keine neuen Informationen geben. Seitens des Unternehmens Thomas Philipps erklärte Uwe Speckmann, Leiter Expansion und Objektverwaltung, dass wieder Bewegung und »mehr Schwung« in die Einzugspläne gekommen seien. Weiter ins Detail jedoch wollte er bis zu diesem Zeitpunkt nicht gehen. Eine Stellungnahme seitens der Bünting-Gruppe, zu der Combi gehört, steht derzeit noch aus.

Hohe Akzeptanz

Dirk Engelmann-Homölle sagte weiter, dass die Veranstaltungen, die von der ISG unterstützt worden sind, alle guten Anklang gefunden hätten, so zum Beispiel auch die Gutschein-Aktion. In diesem Zusammenhang denke die ISG über eine Neuerung nach. »Wir planen einen digitalen Stadtgutschein einzuführen«, erklärte Homölle. Dieser werde per E-mail verschickt, ausgedruckt oder persönlich übergeben. Möglich sei eine Kombination mit einem QR-Code. Langfristiges Ziel: Bezahlt werde dann ganz einfach mit dem Smartphone. »Andere Städte haben ihn bereits«, sagte er.

Blauert fügte hinzu: »Wir werden nach umsetzbaren Lösungen suchen. Diese werden wir, wenn wir ein Konzept haben, vor Einführung den Mitgliedern, Händlern und Dienstleistern vorstellen. Wir brauchen eine hohe Akzeptanz« Ziel sei es, den Papiergutschein, der mit hohem Verwaltungsaufwand verbunden sei, abzulösen.

»Die Belebung des Angers im Westen und Osten ist nach wie vor ein großes Anliegen«, berichtete Engelmann-Homölle weiter. Blauert sagte, dass der Grünstreifen an beiden Stadteingängen mit Blumen geschmückt werden soll. Er stelle sich ein ähnliches Bild wie im Borås-Park vor. In diesem Zusammenhang sagte er, dass es mit der Beleuchtung des Grünangers vorangehe. »Wir sind mit den Planungen der notwendigen Erd- und Kabelarbeiten auf einem guten Weg«, sagte er. Ein Besucher der Versammlung machte darauf aufmerksam, Strom-Ladesäulen für Pkw aufzustellen.

Dies bedenke die Stadt bereits, so Blauert. Am Bahnhof und auf dem Dorfplatz in Gestringen würden Mobilstationen entstehen.

Erfolgsrezept

Ein Erfolgsrezept sei das Fest Sommer auf dem Anger, sprach Engelmann-Homölle im Sinne aller Anwesenden. »Eine Neuauflage für das kommende Jahr ist für das Wochenende Samstag und Sonntag, 4. und 5. Juli, geplant.

Einer Meinung waren die Teilnehmer darüber, dass der Weihnachtsmarkt »Lichterglanz« so, wie er veranstaltet wird, gut laufe.

Peter Dürr berichtete, dass er langfristig auf dem gesamten Grünanger Märchenfiguren aus Holz aufstellen möchte. Einen Anfang soll es bereits dieses Jahr mit den Figuren von Hänsel und Gretel, dem Froschkönig und den Bremer Stadtmusikanten geben.

Eisbahn

Eine Versammlungsteilnehmerin fragte nach, ob in Espelkamp eine Eisbahn vorstellbar sei. Eine schöne Idee, über die tatsächlich schon nachgedacht worden sei, sagte Thorsten Blauert. Sie sei aber wohl nicht realisierbar.

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