So., 20.10.2019

Geflügelausstellung des RGZV Isenstedt zeigt auch seltene Rassen Mehr als nur Eierleger

Martin Viermann präsentiert einen Zwerg-Niederrheiner, birkenfarbig. Mit fünf Tieren dieser Rasse erhielt er bei der Ausstellung den größten Preis, den Wanderpokal, auf dem sein Name verewigt werden wird.

Martin Viermann präsentiert einen Zwerg-Niederrheiner, birkenfarbig. Mit fünf Tieren dieser Rasse erhielt er bei der Ausstellung den größten Preis, den Wanderpokal, auf dem sein Name verewigt werden wird. Foto: Andreas Kokemoor

Espelkamp-Isenstedt (ko). Hühner gibt es fast überall auf der Welt. Ihre Zahl übersteigt die aller anderen Haus- und Nutztiere. Der Mensch hat dem Federvieh viel zu verdanken und zum Glück gibt es Menschen, die ihm viel zurückgeben.

»Jeder hatte früher Hühner«, sagt Reinhard Bösch, Ortsvorsteher von Isenstedt, anlässlich der Geflügelausstellung des RGZV Isenstedt. Auf dem Lande sei es üblich gewesen, dass die Menschen Hühner züchteten: als Eierleger und Fleischlieferanten. Leider sei das heute nicht mehr so.

»Der Rassegeflügelzuchtverein Isenstedt erinnert mit seinem Hobby an diese Kultur«, sagt Bösch. Er hoffe, dass der Verein auch in Zukunft Menschen finde, die eine Leidenschaft für Geflügel haben. Ewald Harre, Vorsitzender des Heimatvereins, dankte dem RGZV Isenstedt, dass es unter seinen Mitgliedern noch viele Züchter gebe, die seltene Rassen erhalten. Bernd Viermann, Vorsitzender des RGZV Isenstedt, begrüßte zur offiziellen Eröffnung mit Preisverleihung und Siegerehrung der Ortsschau in der Veranstaltungshalle am Gasthaus Dorfkrug Kaiser zahlreiche Besucher, Ehrengäste und Mitglieder, darunter besonders die Aussteller. Er erklärte, dass alle ausgestellten Tiere von den beiden Preisrichtern Michael Kahre aus Hüllhorst und Heiko Weghorst aus Drentwede nach den Vorgaben des Rasseflügelstandards bewertet wurden.

165 Tiere ausgestellt

Die Zahl der Aussteller ist mit 14 erwachsenen Züchtern und drei Jungzüchtern gleich geblieben. Auch mit der Anzahl der Tiere von 165 zeigte sich Viermann zufrieden. Sie ist im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen, lag aber einige Jahre zuvor auch schon bei mehr als 200 Tieren. Bernd Viermann erklärte, dass das Zuchtjahr aufgrund des trockenen und warmen Sommers nur bedingt gut für die Rassegeflügelzucht war. »Das Wassergeflügel hätte sich über den einen oder anderen Regenschauer gefreut und teilweise auch dringend benötigt.«

Den größten Preis der Ausstellung, den begehrten Wanderpokal, gestiftet von Andreas Kolkhorst, gewann mit den fünf besten Tieren der Rasse Zwerg-Niederrheiner, birkenfarbig, Martin Viermann. Regelmäßig steht sein Name ganz weit oben auf der Siegerliste. Im vergangenen Jahr errang Martin Viermann, ebenfalls mit der Rasse Zwerg-Niederrheiner, birkenfarbig, den Abteilungssieg bei den Zwerghühnern.

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