Mo., 21.10.2019

35 Jahre Bürgerhaus: Viele Gäste gratulieren und genießen unterhaltsame Stunden Die »Gute Stube« feiert Geburtstag

Gisela Vorwerg, stellvertretende Bürgermeisterin (von links), Stadtführer Wolfgang Hintersdorf, Ortsvorsteher Herbert Klingel, Forum-Vereins-Vorsitzender Bernd Wlotkowski und Musiker Volker Englich haben zum 35. Bürgerhaus-Geburtstag gratuliert.

Gisela Vorwerg, stellvertretende Bürgermeisterin (von links), Stadtführer Wolfgang Hintersdorf, Ortsvorsteher Herbert Klingel, Forum-Vereins-Vorsitzender Bernd Wlotkowski und Musiker Volker Englich haben zum 35. Bürgerhaus-Geburtstag gratuliert. Foto: Andreas Kokemoor

Espelkamp (WB/ko). Das Jahr 1984 hat wegweisende Geschehnisse zu verzeichnen. So wurde zum Beispiel vor 35 Jahren die erste E-Mail von den USA in die Bundesrepublik Deutschland gesendet. Niki Lauda wurde in dem Jahr zum dritten Mal Weltmeister.

Und auch in Espelkamp hat sich etwas Bedeutendes getan. Denn 1984 ist das Bürgerhaus seiner Bestimmung übergeben worden.

Historie

Mit einem großen Fest im Saal des Hauses hat die Stadt diesen Geburtstag am Sonntag gefeiert. Eine Mehrheit von einer Stimme bei der politischen Abstimmung sei damals ausschlaggebend dafür gewesen, dass »der rote Backsteinbau mit seiner großzügigen Verglasung dort steht, wo er steht: mitten in der Stadt an der Breslauer Straße«, erklärte Herbert Klingel, Ortsvorsteher von Espelkamp-Mittwald. Ein Alternativstandort wäre auf dem Wilhelm-Kern-Platz gewesen

Klingel ging kurz auf die Geschichte des Hauses ein, das durch seine architektonische Gestaltung ein Fixpunkt der Stadt sei. »Es gibt immer etwas Neues zu entdecken«, sagt er. Er freute sich, dass 120 Personen der Einladung zum 35. Geburtstag gefolgt waren. »Wir sind angenehm überrascht«, sagte er. Klingel dankte dem Verein »Forum Bürgerhaus« und begrüßte den Vorsitzenden Bernd Wlotkowski und Monika Hutzfeld vom Bürgerhaus-Vorstand.

Stövchen

Klingels Dank galt zudem dem Senioren-Café Stövchen, das an der Organisation der Geburtstagsfeier beteiligt gewesen ist. Der Altentreff des Bürgerhauses – täglich von 9 bis 12 Uhr im Wintergarten des Steakhouses – ist genau so alt wie das Bürgerhaus. Die fünf sozialen Einrichtungen des Cafés, dies sind DRK, evangelische Martinskirchengemeinde, Mennonitengemeinde, katholische Kirche und AWO, hatten am Sonntag für 35 Kuchen und Torten gesorgt. Die musikalische Gestaltung des Nachmittages lag in den Händen von Volker Englich. Mit seiner steirischen Harmonika spielte er unter anderem den Schneewalzer.

Stadtführer Wolfgang Hintersdorf hat nach dem Kaffeetrinken den historischen Espelkamp-Film »Eine Idee wird zur Stadt« auf Großleinwand gezeigt.

Vielfacher Wunsch

»Auf vielfachen Wunsch bieten die Stadtführer Gruppen und Vereinen, die ihren Mitgliedern und Freunden etwas Außergewöhnliches bieten möchten, Filmvorführungen über die Gründung und die Entwicklung der Stadt von 1945 bis etwa 1985 an«, erklärte Hintersdorf. Als individuelles Angebot gibt es die Möglichkeit, weitere Filme über Espelkamp zu sehen: Noch älter als »Eine Idee wird zur Stadt« sei der Film „Wo ein Wille ist“ (mit Horst Tappert), sagte Hintersdorf. Außerdem gebe es einen aktuellen Kurzfilm mit dem Titel »Espelkamp von oben«. Dieses Angebot ist für Vereine und Gruppen gedacht.

Vergnügen

Die Grüße von Rat und Verwaltung überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Vorwerg. Sie sei gerne zur Geburtstagsfeier gekommen, sagte sie. »Wissenschaftlicher haben festgestellt, dass regelmäßige Kontakte, wie es sie im Stövchen des Bürgerhauses gibt, wichtig sind. Sie halten jung, frisch und vergnügt.« Die fröhlichen Gesichter im großen Saal bewiesen diese These.

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