Do., 31.10.2019

Landeskirche Kirche bleibt Träger von Söderblom und Sekundarschule in Espelkamp Der richtige Ort für das Schulzentrum

Bekenntnis zum evangelischen Schulzentrum: Andreas Bredenkötter (von links), Anja Buhrmann, Wolfram von Moritz, Marie-Luise Schellong und Heinrich Vieker.

Bekenntnis zum evangelischen Schulzentrum: Andreas Bredenkötter (von links), Anja Buhrmann, Wolfram von Moritz, Marie-Luise Schellong und Heinrich Vieker. Foto: Felix Quebbemann

Espelkamp (WB/fq). Die Evangelische Landeskirche wird das Söderblom-Gymnasium und die Birger-Forell-Sekundarschule weiter als Träger leiten. Landeskirchenrat Dr. Wolfram von Moritz sagte gestern in der Sekundarschule, dass die Kirche das Schulzentrum mit seinen beiden Bildungseinrichtungen als Einheit sehe.

An dem Gespräch haben nicht nur Bürgermeister Heinrich Vieker und Schulamtsleiter Andreas Bredenkötter teilgenommen, sondern auch die beiden Schulleiterinnen Marie-Luise Schellong (Söderblom) und Anja Buhrmann (Sekundarschule).

Evaluation

Die Lehrkräfte haben gestern nach ihrer neunmonatigen »Erprobungszeit« als Leiterinnen der beiden Schulen ihre Ernennungsurkunden erhalten. »Und diese Berufung ist auch ein Bekenntnis der Landeskirche zum evangelischen Schulzentrum in Espelkamp«, sagte von Moritz.

Nach sechs Jahren – mit dem Start der Sekundarschule – habe das Schuldezernat der Kirchenleitung einen umfassenden Bericht, die so genannte Evaluation, vorgelegt. Dieser Bericht sei »positiv aufgenommen worden«. Der Landeskirchenrat betonte, dass das schulische Engagement der Landeskirche bei der Präses Dr. Annette Kurschus »ein gutes Standing hat. Das ist unser Eindruck. Es ist für sie eine Herzensangelegenheit.« Zudem sagte von Moritz, dass Espelkamp mit seiner Geschichte und der Bevölkerungszusammensetzung genau der richtige Ort für das Schulzentrum sei. »Davon bin ich zutiefst überzeugt.« Er stellte auch den integrativen Faktor des Schulzentrums heraus, der mit der Gründung der privaten Johannes-Daniel-Falk-Realschule etwas eingeschränkt worden sei. Dennoch sei das evangelische Schulzentrum für den respektvollen, wertschätzenden und integrativen Bereich besonders wichtig und daher gut platziert.

Investitionen

Bürgermeister Heinrich Vieker zeigte sich erfreut über das klare Bekenntnis. Das Modell könne weiter betrieben und entwickelt werden. »Das begrüßen wir.« Als weiteres Bekenntnis zur Stadt deutete Vieker auch den Neubau der Sporthalle am Schulzentrum durch die Landeskirche. Das geplante Investitionsvolumen betrage 4,5 Millionen Euro. Bis Ende Januar, so von Moritz, solle der Bauantrag abgegeben werden. Nach der Genehmigung sei eine Bauzeit von 12 bis 14 Monaten geplant. Die Fertigstellung sei zu Beginn des Schuljahres 2021/22 geplant.

Kooperationen

Die beiden Schulleiterinnen Schellong und Buhrmann erklärten, dass sie bestrebt seien, das Zentrum noch weiter zusammenwachsen zu lassen. Gemeinsame Projekte sollten umgesetzt werden. Enge Kooperationen habe es bereits bei der Aktionswoche Bunt-statt-schwarz-weiß und beim City-Fest gegeben. Das Schulzentrum solle ein bisschen in den Mittelpunkt gestellt werden. Und beide Lehrerinnen betonten: »Wir sehen uns als Partner der Stadt.« Sie stellten die gute Zusammenarbeit mit der Stadt heraus.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7035783?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516048%2F