Mo., 30.12.2019

Förderverein Gemeindezentrum Gestringen organisiert Treffen – Gespräche laufen Frühstück mit Ausblick

Ein Frühstück im Gemeindezentrum Gestringen haben Marlies Meier, (von links) Annegret Michalowitz, Uwe Lomberg, Doris Böschemeyer, Kirsten Beste, Horst Beste und Bernd Wlotkowski den Gästen die Leckereien serviert.

Ein Frühstück im Gemeindezentrum Gestringen haben Marlies Meier, (von links) Annegret Michalowitz, Uwe Lomberg, Doris Böschemeyer, Kirsten Beste, Horst Beste und Bernd Wlotkowski den Gästen die Leckereien serviert. Foto: Andreas Kokemoor

Espelkamp-Gestringen (WB/ko). Weihnachten ist gerade erst vorüber. Aber Kirsten Beste, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins des Gemeindezentrums Gestringen, hat schon jetzt einen Wunsch für das bevorstehende Weihnachtsfest im kommenden Jahr: „Ich würde mich freuen, wenn wir dann im Gemeindezentrum Gestringen ein Weihnachtskonzert veranstalten würden.“ Diesen Wunsch sprach sie jetzt bei einem Frühstück am Freitagmorgen vor 20 Gemeindemitgliedern im Zentrum der Gemeinde für Fabbenstedt und Gestringen aus.

„So etwas wie ein Frühstück oder andere Aktionen sollten wir häufiger machen“, sagte sie. Wie viel Gelegenheit sie noch haben wird, solche Aktionen zu veranstalten, ist nicht klar. Denn bei dieser Zusammenkunft wurde noch einmal kurz daran erinnert, dass das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Alswede beschlossen hat, dass es in Gestringen ab April nächsten Jahres keine Kirche mehr geben soll.

Der Förderverein des evangelischen Gemeindezentrums Gestringen und die Gestringer Dorfgemeinschaft möchten das Gemeindezentrum und die Trinitatiskirche für ihre Gemeindearbeit und Gemeindeveranstaltungen erhalten. Aus diesem Grund hat sich im Verlauf des Jahres ein Arbeitskreis gegründet, um dieses Ziel zu erreichen. Die Gespräche und Verhandlungen zwischen den beteiligten Seiten führten dazu, dass der Förderverein es als einzige Lösung ansah, das Gemeindezentrum zu kaufen.

„Auf einem guten Weg“

„Wir sind auf einem guten Weg“, sagte Uwe Lomberg, Vorsitzender des Fördervereins. Er hoffe, dass bis Mitte 2020 die Verträge mit der Kirche sowie Beratungen und Übereinkommen mit Notar, Steuerberater, Finanzamt und Amtsgericht geklärt seien, damit alles rechtens geregelt sei. Zudem müsse der Förderverein selbst eine Versammlung einberufen und seine Satzung ändern. Lomberg: „Kein Mitglied muss sich Gedanken machen, persönlich zu haften. Wir wollen das Vorhaben vernünftig auf die Beine stellen.“ Lomberg hofft auf die Unterstützung des Kirchenkreises.

Bernd Wlotkowski, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft, dankte den Mitgliedern der Dorfgemeinschaft für ihren Einsatz und die große Solidarität. 500 Bürger hätten sich an der Unterschriften-Aktion „Unsere Kirche bleibt im Dorf“ beteiligt. Auch er ist zuversichtlich. „Wir haben einen hier einen wertvollen Mosaikstein, den wir nicht verlieren sollten“, sagte Wlotkowski. Presbyter Martin Lückermann sagte: „An der Kirchengemeinde soll es nicht liegen.“ Die Landeskirche müsse den Kaufvertrag genehmigen.

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