Volkshochschule Lübbecker Land stellt neues Programm für 2020 vor
10.500 Stunden geballte Bildung

Espelkamp (WB). 10.500 Unterrichtsstunden verteilt auf etwa 500 Kurse, die von 200 Dozenten geleitet werden – die Volkshochschule Lübbecker Land hat sich für das erste Semester 2020 viel vorgenommen. Dies jedenfalls wurde deutlich bei der Vorstellung des neuen Programmheftes der VHS im Bürgerhaus am gestrigen Montag.

Montag, 06.01.2020, 17:53 Uhr aktualisiert: 06.01.2020, 17:56 Uhr
Das VHS-Team um Anke Steinhauer (vorne links) und Jürgen Hackemeier (VHS-Geschäftsführer, rechts) hat das neue Programm im Bürgerhaus vorgestellt. Foto: Felix Quebbemann
Das VHS-Team um Anke Steinhauer (vorne links) und Jürgen Hackemeier (VHS-Geschäftsführer, rechts) hat das neue Programm im Bürgerhaus vorgestellt. Foto: Felix Quebbemann

Schwimmkurse

Anke Steinhauer, die Leiterin der VHS, begrüßte neben ihren Mitarbeitern auch Heinrich Vieker als Verbandsvorsteher sowie Karl-Friedrich Rahe als Vorsitzender der Verbandsversammlung. Rahe lobte zunächst das umfangreiche Programm. Er stellte zudem heraus, dass Schwimmlehrkurse angeboten würden. „Das halte ich für ganz wichtig. Nur wenige Kinder lernen in den Grundschulen wirklich schwimmen.“ Dies liege an den großen Klassen und den dadurch überfüllten Becken.

Die VHS leiste hervorragende Arbeit. Dies führe wiederum zu zahlreichen Anmeldungen. Und dadurch werde wieder qualifizierte und gute Arbeit sichergestellt, skizzierte Rahe den Kreislauf auf.

Tolles Programm

Heinrich Vieker stellte heraus, dass es der Volkshochschule bereits seit langer Zeit gelinge, ein tolles Programm anzubieten. Dies sei umso bemerkenswerter, da die VHS sechs Kommunen mit einer großen Gesamtfläche abdecke. Er wünschte sich, dass auch dieses Mal das Angebot angenommen werde.

Anke Steinhauer erklärte, dass sie und ihr Team sehr zufrieden mit dem Programm seien. Sie kritisierte rückblickend noch einmal die Pläne, die Kurse der Volkshochschule mit einer Umsatzsteuer zu belegen. Dies sei aber vorerst abgewendet worden durch die deutschlandweiten Proteste des deutschen Volkshochschul-Verbandes und der Landesverbände.

Steinhauer stellte heraus, dass die Digitalisierung ein willkommenes Hilfsmittel bei der Bildung sei. Aber: „Bildung ist immer die Aneignung und der Umgang mit Wissen. Und das muss ich immer noch selbst machen. Das kann keine Maschine.“

Beziehungsarbeit

Zudem sei Bildung immer Beziehungsarbeit. „In Gruppen lernt es sich besser. Die Digitalisierung kann das Lernen einfacher machen, aber sie kann einen Lehrer nicht ersetzen – und damit auch nicht die VHS“, stellte sie klar.

Herausforderungen wie der Klimanotstand oder die Flüchtlingskrisen würden die VHS künftig intensiver beschäftigen. Mit Blick auf das aktuelle VHS-Programm, das an zahlreichen öffentlichen Stellen ausliegt, würde sie gerne einen 35-Stunden-Tag haben. „Dann könnte ich noch mehr Kurse besuchen“, sagte Steinhauer, die seit ihrer Teenager-Zeit VHS-Kurse besucht. Anmeldungen für die neuen Seminare sind ab Mittwoch, 8. Januar, 8 Uhr in der VHS-Geschäftsstelle, Wilhelm-Kern-Platz 5, Telefon 05772/97710 oder über das Internet möglich.

www.vhs-luebbeckerland.de

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