Bauarbeiten am Frotheimer Weg in Espelkamp laufen – Fertigstellung verschoben
Die Seniorenresidenz wächst

Espelkamp (WB). Von der ehemaligen Ina-Seidel-Schule am Frotheimer Weg ist mittlerweile nichts mehr zu sehen. Stattdessen wächst das Gebäude der neuen Seniorenresidenz auf dem 13.000 Quadratmeter großen Gelände von Tag zu Tag. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Pflegeeinrichtung, die einen Großteil des Geländes einnimmt, Ende des Jahres bezugsfertig sein.

Mittwoch, 15.04.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 15.04.2020, 05:00 Uhr
Der Rohbau des neuen Seniorenquartiers am Frotheimer Weg ist so gut wie abgeschlossen. Das Gebäude der Pflegeeinrichtung wird derzeit verklinkert. Zudem erfolgt der Einbau der Fenster. Danach geht es mit dem Innenausbau weiter. Foto: Andreas Kokemoor
Der Rohbau des neuen Seniorenquartiers am Frotheimer Weg ist so gut wie abgeschlossen. Das Gebäude der Pflegeeinrichtung wird derzeit verklinkert. Zudem erfolgt der Einbau der Fenster. Danach geht es mit dem Innenausbau weiter. Foto: Andreas Kokemoor

Die Fassade des neuen Gebäudes ist jedenfalls bereits nahezu geschlossen, die Klinker sind zum Großteil angebracht und auch die Fenster im Erdgeschoss sind montiert. „Der Rohbau der Pflegeeinrichtung ist fast fertig. In einem nächsten Schritt kommt jetzt die technische Innenausstattung und die Sanitäranlagen“, schildert Frauke Meyenberg, Leiterin der Unternehmenskommunikation der Specht-Gruppe, den aktuellen Baufortschritt auf Nachfrage dieser Zeitung.

Abrissarbeiten haben die Fertigstellung verzögert

Wie berichtet, investiert die Bremer Specht-Gruppe insgesamt 15,5 Millionen Euro in das Espelkamper Projekt , das künftig 80 stationäre Pflegeplätze vorhalten soll. Die Größe der Zimmer bewegt sich zwischen 22,5 und 27 Quadratmetern. Darüber hinaus soll es 18 Tagespflegeplätze in dem Gebäude geben, das über eine Geschossfläche von 7200 Quadratmetern verfügt. In drei weiteren Gebäuden wird es insgesamt 35 barrierefreie Appartement-Wohnungen in unterschiedlichen Größen und mit kleinem Gartenanteil für ein Betreutes Wohnen geben.

Geplant war ursprünglich, dass die Seniorenresidenz im ersten Quartal dieses Jahres fertiggestellt werden soll. Der Abriss des ehemaligen Schulgebäudes und die fachgerechte Sortierung des Bauschuttes hätten aber deutlich mehr Zeit als ursprünglich geplant in Anspruch genommen, begründet Meyenberg die Verzögerung.

Drei Gebäude müssen noch errichtet werden

Sobald der Rohbau der Pflegeeinrichtung fertig ist, werden die Gebäude für das Betreute Wohnen errichtet.

Sobald der Rohbau der Pflegeeinrichtung fertig ist, werden die Gebäude für das Betreute Wohnen errichtet. Foto: Andreas Kokemoor

Stattdessen soll die Pflegeeinrichtung nun Ende 2020 fertiggestellt sein. Bis zur bezugsfertigen Übergabe des Gebäudes muss allerdings vorher noch einiges getan werden. Und auch die Gebäude für das Betreute Wohnen müssen erst noch errichtet werden. Die Fläche dafür sei derzeit noch „ein leeres Feld“, erklärt Frauke Meyenberg. Das Maurerteam, das bislang den Rohbau der Pflegeeinrichtung hochgezogen habe, werde aber direkt nach Abschluss dieser Arbeiten mit den Rohbauten für das Betreute Wohnen starten. Und das sei bereits in Kürze der Fall, sagt die Leiterin der Kommunikationsabteilung. Geplant sei dann, dass die Gebäude des Betreuten Wohnens am Ende des ersten Quartals 2021 bezugsfertig sind. Dass das auch klappen wird, sieht Frauke Meyenberg optimistisch. Probleme mit Handwerkern aufgrund der derzeitigen Corona-Krise gebe es jedenfalls nicht und alle Arbeiten könnten momentan normal laufen.

Betreiber der neue Seniorenresidenz wird künftig das Hamburger Unternehmen Emvia Living sein, das in ganz Deutschland bereits mehrere solcher Einrichtungen verantwortet. Mit dem Bau der Seniorenresidenz sollen etwa 100 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus ist geplant, acht Ausbildungsplätze vorzuhalten.

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