Köster informiert über weitere Arbeiten am Sportplatz Hindenburgring
Kein Versäumnis bei der Politik

Espelkamp (WB/fq). Der Sportplatz am Hindenburgring soll spätestens Anfang des Jahres 2021 bespielbar sein. Dies gab der zuständige Sachgebietsleiter in der Stadtverwaltung, André Köster, während des Sportausschusses im Bürgerhaus bekannt.

Dienstag, 12.05.2020, 22:00 Uhr
Die Arbeiten am neuen Sportplatz am Hindenburgring gehen voran. Die Rasenaussaat soll noch in diesem Monat geschehen. Bespielbar ist der Platz Anfang 2021. Foto: Felix Quebbemann
Die Arbeiten am neuen Sportplatz am Hindenburgring gehen voran. Die Rasenaussaat soll noch in diesem Monat geschehen. Bespielbar ist der Platz Anfang 2021. Foto: Felix Quebbemann

Die Kosten für den Bau des Platzes mit Ballfangzäunen und Stellplätzen betragen 510.000 Euro. Der Sportplatz werde zudem so angelegt, dass das Regenwasser zu allen Seiten des Platzes ablaufen könne.

Wässerung

Köster erläuterte weiter, dass sich während der Anwachszeit eine Firma um die Bewässerung des Platzes kümmere. Wenn jedoch der Sommer heiß und trocken werde, „müssen wir gewährleisten, dass der Rasen gewässert wird um eine tragfähige Rasenschicht zu bekommen“. Der Sachgebietsleiter sagte, dass westlich des neuen Platzes 20 bis 30 wassergebundene Stellplätze angelegt würden. Falls dies zu wenig sei, könnten die Fahrzeuge auch am Hindenburgring parken. Die Straße sei breit genug, so Köster.

Auf die Frage, wie es mit Umkleidekabinen für die Spieler aussehe – der Platz soll schwerpunktmäßig von Türk Gücü genutzt werden – sagte Köster, dass man im Rahmen der Haushaltsgespräche darüber reden müsse.

Umkleidekabinen

SPD-Politiker Hartmut Stickan sagte dazu, man könne ja die Spieler nicht durch die halbe Stadt zum Duschen schicken. Dem entgegnete Bürgermeister Heinrich Vieker, dass die Verträge seitens des Vereins nicht rechtzeitig unterschrieben worden seien. „Das Versäumnis liegt weder bei der Politik noch bei der Verwaltung.“ Seitens des Vereins stünden noch einige Verpflichtungen im Rahmen der Eigenbeteiligung aus. Vieker sei aber guter Dinge, dass die offenen Fragen im Rahmen der kommenden Haushaltsgespräche geklärt würden.

Eigenleistung

Wilhelm Stockmann (CDU) machte darauf aufmerksam, dass nun erstmal der nutzende Verein am Zuge sei und alle Vereine schließlich gleich behandelt werden müssten. Andere Vereine hätten die Errichtung von Kabinen in Eigenleistung erbracht.

Bürgermeister Vieker entgegnete dem, dass die Stadt bei den ersten Rasensportvereinen die Anlagen ebenfalls errichtet habe. „Die sind nun aber schon in die Jahre gekommen.“

Bei der erstmaligen Errichtung der Umkleidekabinen für den neuen Sportplatz am Hindenburgring „haben wir uns darauf geeinigt, dass wir da auch einiges zuschießen. Wir halten uns an unsere Zusagen. Wenn unser Partner es nicht macht, kann es sein, dass es etwas länger dauert“, so Vieker.

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