Frotheimer Schützen: Beförderungen während der Quartalsversammlung
„Der Schießstand wird aufgehübscht“

Espelkamp-Frotheim (ko). Der Schützenverein Frotheim hat sich erfolgreich beim Landesförderprogramm „Moderne Sportstätten 2022“ beworben. Darüber informierten bereits die Stadt Espelkamp und der Stadtsportverband. „Der Antrag ist bewilligt“, erklärte der Major und Vorsitzende, Uwe Schmidt, bei der Quartalsversammlung der Grünröcke im Gasthaus Albersmeyer, Restaurant „Im Loh“.

Dienstag, 07.07.2020, 19:00 Uhr
Die Frotheimer haben einige Schützen befördert: Major und Vorsitzender Uwe Schmidt, Hauptfeldwebel Anja Schmidt, Stabsunteroffizier Tjorven Schafmeier, Stabsunteroffizier Jens Schnabel und Obergefreiter Frank Düskau. Foto: Andreas Kokemoor
Die Frotheimer haben einige Schützen befördert: Major und Vorsitzender Uwe Schmidt, Hauptfeldwebel Anja Schmidt, Stabsunteroffizier Tjorven Schafmeier, Stabsunteroffizier Jens Schnabel und Obergefreiter Frank Düskau. Foto: Andreas Kokemoor

Modernisierung

Schmidt dankte dem Gasthaus für die Öffnung des Saals. Dies sei in Zeiten der Corona-Krise keine Selbstverständlichkeit. Etwa 40 Schützen versammelten sich dort. An Tischen mit maximal zehn Personen wurde unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln die Sitzung veranstaltet.

Schmidt ging noch einmal ausführlicher auf die geplante Modernisierung und Sanierung des Schießstandes ein. Unter anderem soll die 50-Meter-Bahn des Kleinkaliberstandes ein Spitzdach erhalten. Weil für die geplante Maßnahme von den zuständigen Stellen noch nicht die Baugenehmigung ausgesprochen sei, konnte der Verein noch nicht mit den Arbeiten beginnen, sagte der Vorsitzende.

Die Fördersumme in Höhe von 98.000 Euro gehe in voller Höhe in die geplanten Baumaßnahmen, hob Schmidt hervor. „Die Sanierung und Modernisierung der Sportstätte ist eine Investition in die Zukunft. Wir kaufen keine Stühle und keinen Kühlschrank. trotzdem wird unser Stand durch die baulich notwendigen und energetischen Maßnahmen aufgehübscht“, ist sich Schmidt zudem sicher.

Eigentlich wäre bei der zweiten Quartalsversammlung die Planung des Königsschießens am Sonntag, 2. August, sowie des Schützenfestes am Samstag und Sonntag, 15. und 16. August, Thema gewesen. Diese beiden Vereinshöhepunkte fallen jedoch aufgrund der Corona-Bestimmungen aus. In diesem Zusammenhang gaben der amtierende Schützenkönig Jens Schnabel und Jungkönig Tjorven Schafmeier bekannt, dass sie ihre Aufgaben und Pflichten als Majestäten auch im kommenden Jahr ausüben werden.

Schießbetrieb

Würdevoller Höhepunkt der Quartalsversammlung waren die Beförderungen. Und auch dabei standen die beiden Frotheimer Regenten im Mittelpunkt. Jens Schnabel und Tjorven Schafmeier wurden jeweils zum Stabsunteroffizier befördert. Anja Schmidt stieg auf in den Rang des Hauptfeldwebels. Frank Düskau wurde Obergefreiter.

„Wir wollen zeigen, dass das Schützenwesen in Frotheim auch in der Corona-Zeit wach ist“, erklärte Schmidt. „Der Schützenverein Frotheim hat seit Anfang des Monats Juni den Schießsport-Betrieb wieder aufgenommen.“ Auch Kinder und Jugendliche dürften mit dem Lichtpunktgewehr unter den gültigen Corona-Regeln am Schießsport teilnehmen.

Seit dem 4. Juni darf also nach zuvor fast dreimonatiger Pause endlich wieder geschossen werden. Dies ist allerdings ausschließlich den Vereinsmitgliedern vorbehalten.

„Auf dem Schießstand wurden alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um die Hygiene- und Abstandsregeln sowie die Beschränkung der Personenzahl umzusetzen“, versicherte der Vereinsvorsitzende.

Einschränkungen

Der Vorsitzende betonte: „Die Einschränkungen geben allerdings vor, dass ausschließlich der Schießbetrieb fortgesetzt werden darf.“ Der Aufenthalt im Gebäude sei zurzeit noch nicht gestattet. Beim Betreten und Verlassen des Schießstandes gelte die Maskenpflicht.

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