Freibadsanierung: Förderbescheid der Bezirksregierung ist eingegangen
Es kann losgehen!

Espelkamp (WB). Nun ist es offiziell. Denn seit ein paar Tagen ist der Förderbescheid der Bezirksregierung für die Sanierung des Waldfreibades da.

Freitag, 31.07.2020, 18:00 Uhr
Der Förderbescheid für die Sanierung des Espelkamper Waldfreibades ist in der Verwaltung eingetroffen. Foto: Arndt Hoppe
Der Förderbescheid für die Sanierung des Espelkamper Waldfreibades ist in der Verwaltung eingetroffen. Foto: Arndt Hoppe

Dies bestätigten auf Anfrage dieser Zeitung sowohl der Vorsitzende des Vereins Pro Waldfreibad, Horst Radtke, wie auch Klaus Hagemeier, Vorstand der Stadtwerke AöR. „Wir haben am Donnerstag mit dem Bürgermeister zusammengesessen und das weitere Vorgehen abgestimmt“, sagte Radtke.

2,326 Millionen Euro

Der Förderbescheid beläuft sich über eine Summe von 2,326 Millionen Euro. „Wir können nun endlich die Sache angehen“, zeigte sich auch Klaus Hagemeier über die offizielle Bestätigung der Förderung erfreut. Die Stadt habe den Bescheid erhalten und ihn an den Träger des Bades, die Stadtwerke AöR, weitergeleitet. Gemeinsam mit dem Betreiberverein und der Stadt würden nun alle Vorbereitungen getroffen, um möglichst schnell zu beginnen.

„Wenn in Niedersachsen die Ferien zuende sind (26. August, Anm. d. Red.), geht es mit den Ausführungsplanungen weiter“, sagte Radtke. Ende des Jahres oder Anfang des kommenden Jahres solle die Ausschreibung mit dem Vergabeverfahren auf den Weg gebracht werden. Anfang September 2021 soll dann mit dem Bau begonnen werden.

Da jedoch gibt es noch ein paar Unwägbarkeiten. Radtke fügte nämlich an: „Wenn wir nicht durch Corona zurückgeworfen werden“, sehe der Zeitplan so aus.

Darüber hinaus gab er zu bedenken, dass auch die entsprechenden Fachbetriebe zur Hand sein müssten. Denn nicht nur in Espelkamp werde ein Freibad umgebaut. Er nannte als Beispiele die Standorte Gehlenbeck und Bünde, mit denen man unter anderem in Konkurrenz um die Handwerkerleistung trete.

Eröffnung 2022

„Im Frühsommer 2022 wollen wir mit einem neuen Betreibervertrag das Bad eröffnen“, gab Radtke weitere Einsicht in die Pläne.

Die Fördersumme von 2,326 Millionen Euro ist um etwa 600.000 Euro geringer, als zu Beginn der Sanierungsplanungen vorgesehen.

Unter anderem Investition für die Technik, die Beckenkörper und die Wasseraufbereitung sollen von den öffentlichen Fördermitteln bezahlt werden. Radtke erklärte, dass man nun schauen müsse, „wohin die Reise geht“.

Kleinkinderbereich

Die Pläne des Vereins sehen in jedem Fall vor, neben einem Schwimmer- und einem Nichtschwimmerbecken einen Kleinkinderbereich einzurichten. Dies sei für Radtke alternativlos.

Klaus Hagemeier erklärte gegenüber dieser Zeitung. dass sich alle Beteiligten „riesig freuen“ und dass man mit viel Elan in die Umsetzung der Freibad-Sanierung gehe.

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