Pfarrer Reinhard Ellsel aus Lübbecke dichtet einen „Corona-Blues“
Von Frust und Sehnsucht

Lübbecke -

Die Wortneuschöpfung „mütend“ beschreibt es ganz gut, findet Reinhard Ellsel. Er meint diesen Gemütszustand aus Müdigkeit und Wut, aus Ermattung und Gereiztheit, der sich zur Zeit bei vielen Menschen in der Corona-Pandemie zeige. Von Friederike Niemeyer
Samstag, 10.04.2021, 10:31 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.04.2021, 10:31 Uhr
„Ich will nicht mehr, ich will ans Meer“: Diese Stimmungslage fängt Reinhard Ellsel in seinem „Corona-Blues“ ein.
„Ich will nicht mehr, ich will ans Meer“: Diese Stimmungslage fängt Reinhard Ellsel in seinem „Corona-Blues“ ein. Foto: Clara Margais/dpa
„Wir haben doch alle derzeit irgendwie Frust , so eine Grundgenervtheit“, sagt der Lübbecker Pfarrer. Seine künstlerische Antwort darauf: ein „Corona-Blues“. Den Emotionen auch mal Raum geben Der 56-jährige Theologe hat bei den Menschen in seiner Hüllhorster Gemeinde und bei sich selbst bemerkt, wie die langwierige Pandemie und die eigene Hilflosigkeit an den Nerven zehrt. Der Kirchenmann sagt, dass unter Christen Wut häufig nicht gezeigt werde. Man versuche sich zu kontrollieren, halte die Handbremse angezogen.
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