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Di., 11.04.2017

Heimatverein Tengern-Huchzen freut sich über Sonnenschein und riesigen Andrang Vollversammlung am Backhaus

Anbacken bei 20 Grad: Am Backhaus in Tengern war am Sonntag aber mal so richtig viel los.

Anbacken bei 20 Grad: Am Backhaus in Tengern war am Sonntag aber mal so richtig viel los. Foto: Katrina Horstmann

Von Katrina Horstmann

Tengern (WB). Wo viel los ist, muss es gut sein. Der Indikator, der bei jeder Veranstaltung als Hauptbewertungskriterium gilt, wurde in Tengern wieder einmal übererfüllt: Der Besucheransturm am Backhaus des Heimatvereins Tengern-Huchzen war gewaltig.

Bereits eine halbe Stunde nach Startschuss des ersten Backtages in diesem Jahr war der Vorplatz vor dem Backhaus gut gefüllt, die Bänke unter dem Schatten spendenden Zelt alle belegt. Die Organisatoren des Heimatvereins hatten aber auch echtes Kaiserwetter erwischt. War es am Samstag noch windig und ungemütlich erfrischend, so erreichte der Sonntag Temperaturen um die 20 Grad. Perfektes Wetter also, um sich wie viele Besucher auf das Fahrrad zu schwingen und einen Abstecher nach Tengern zu machen.

Eine Flut von Köstlichkeiten

Dort wartete der Heimatverein mit einer wahren Flut an Köstlichkeiten aus dem Backofen auf. Horst Jording, erster Vorsitzender des Vereins, brachte ein Blech Brot nach dem anderem aus dem Backhaus. Und die Auswahl war groß: Neben dem »Backhausbrot«, einer Eigenkreation, wurde auch Rosinenbrot angeboten. Wem das nicht süß genug war, wurde beim Zucker- und Apfelzuckerkuchen fündig. Fürs herzhafte Mittagessen sorgten drei Sorten selbst gebackene Pizza und Bratwurst. Wer es gerne edel und außergewöhnlich mochte, für den hatte der Heimatverein eine ganz spezielle Delikatesse: Lachs im Blätterteig. Die kam bei den Besuchern hervorragend an. Familie Büker aus Rehmeloh (Kirchlengern) war extra aus dem Nachbarkreis gekommen, um die Köstlichkeiten beim Backtag zu genießen. Horst Büker war vor allem begeistert von der Neukreation, dem Lachs. »Davon hole ich mir gleich noch einen.«

Kutschfahrt mit dem Wallücker Willem

Zu Lachs und Pizza gönnte sich manch Besucher auch ein Glas Wein. Das war eine weitere Besonderheit beim ersten Backtag. Extra aus der Pfalz angereist war Eckhard Bietighöfer. Im Gepäck hatte er eine Auswahl edler Tropfen, die den Gaumen der Ostwestfalen durchaus zusagten. Bietighöfers Weingut im pfälzischen Mühlhofen wird sogar von Gault und Millau empfohlen. Für warme Tage wie am Sonntag empfahl der Winzer einen Grauburgunder halbtrocken oder für die Rotweinliebhaber einen Spätburgunder aus dem Holzfass. In jedem Fall aber empfahl er ein Stück vom Zwiebelkuchen des Heimatvereins. Der zähle zu den besten überhaupt. An die kleinen Besucher wurde natürlich auch gedacht. Der RGZV Tengern-Hüllhorst lud zum Entenangeln und Kükenstreicheln ein und wer wollte, konnte mit dem Wallücker Willem eine Runde drehen. Trotz der vielen Arbeit die in der Organisation des Backtages steckt, zeigte sich Horst Jording bereits am frühen Nachmittag mehr als zufrieden mit der Resonanz. Wie viele Bleche Kuchen und Brot am Ende den Ofen verlassen hatten, blieb ein Betriebsgeheimnis.

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