Fr., 21.09.2018

Fünf Clubs aus dem Altkreis treffen sich in der Wiehentherme Senioren mögen es gesellig

Die AWO-Seniorenclubs aus fünf Ortsvereinen südlich des Kanals haben einen schönen Nachmittag verlebt. Unter anderem sind auch die ältesten Teilnehmer geehrt worden: (von links) Karl-Heinz Otmeier, Ernst-Hermann Dahl (98 Jahre), Kreisvorsitzende Toni Fritz, Kreisgeschäftsführer Dirk Hanke, Edith Drumann (94 Jahre) und der stellvertretende Vorsitzende Werner Nienaber.

Die AWO-Seniorenclubs aus fünf Ortsvereinen südlich des Kanals haben einen schönen Nachmittag verlebt. Unter anderem sind auch die ältesten Teilnehmer geehrt worden: (von links) Karl-Heinz Otmeier, Ernst-Hermann Dahl (98 Jahre), Kreisvorsitzende Toni Fritz, Kreisgeschäftsführer Dirk Hanke, Edith Drumann (94 Jahre) und der stellvertretende Vorsitzende Werner Nienaber. Foto: Andreas Kokemoor

Von Andreas Kokemoor

Hüllhorst (WB). 100 Mitglieder aus fünf AWO-Seniorenclubs aus dem Altkreis Lübbecke des AWO-Kreisverbandes Minden-Lübbecke haben sich jetzt zu einem gemütlichen Beisammensein in der Wiehentherme in Ahlsen-Reineberg getroffen.

Der Vorsitzende des gastgebenden AWO-Ortsvereins Hüllhorst, Karl-Heinz Ortmeier begrüßte die Teilnehmer aus Espelkamp, Lübbecke, Bad Holzhausen, und Börninghausen. Grußworte sprachen sie Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Minden-Lübbecke, der Kreisgeschäftsführer Dirk Hanke und der Hüllhorster Bürgermeister Bernd Rührup. Sie freuten sich über die große Resonanz. Insbesondere für Senioren seien die AWO-Ortsverbände verlässliche Partner. Das gemeinsame Kaffeetrinken der gut befreundeten AWO-Ortsvereine aus dem Altkreis Lübbecke sei eine Besonderheit. Karl-Heinz Ortmeier wünscht sich noch mehr gemeinsame Aktivitäten.

Orgelmusik von Reinhard Greimann

Nicht nur das Gehörte traf den Geschmack der Gäste. Auch der Kaffee und der Imbiss: Es gab kleine Schnitzel, Frikadellen und Salat. Reinhard Greimann spielte an der Orgel Unterhaltungsmusik.

Ein Höhepunkt des Nachmittages war die Ehrung des ältesten Mannes und der ältesten Frau. Ortmeier wusste, dass er die Messlatte hoch ansetzen musste: »Wer ist älter als 91? Wer älter als 92?«, fragte er in die Runde. Bei 94 Jahren meldete sich Edith Drumann aus Bad Holzhausen. Bei den Männern musste Ortmeier länger fragen. Erst bei 98 Jahren meldete sich Ernst-Hermann Dahl aus Espelkamp. Beide erhielten jeweils einen Blumenstrauß.

Plattdeutsche Sketche

Dann betraten Elke Aulfes und Helmut Becker den Saal. Die zwei Laienspieler der Freilichtbühne Oberbauerschaft führten mehrere Sketche in plattdeutsch und hochdeutsch auf. Dabei mimten sie den ganz normalen Ehe-Alltag, einen Bauern mit seinem stotternden Knecht oder brachten ihr Publikum mit Wortspielen zum Schmunzeln.

Bei all der Geselligkeit an diesem Nachmittag wissen die Beteiligten, wie wichtig das Engagement der AWO-Mitglieder für das Gemeinwohl ist. Die Arbeiterwohlfahrt kämpft mit ehrenamtlichem Engagement und professionellen Dienstleistungen für eine sozial gerechte Gesellschaft. Die Hauptaufgabe der AWO ist es, sozial schlechter gestellte Menschen zu unterstützen. Heutzutage betreue sie hauptsächlich Menschen mit Behinderungen und Senioren, betreibt aber auch Kindergärten und offene Ganztagsschulen.

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