Sa., 27.10.2018

Ewald Kröger erhält Preis – engagiert für »Plattdütsk in de Kerken« Damit Plattdeutsch fortbesteht

Ewald Kröger (Vierter von links) ist mit dem Gertrud-Wendt-Preis ausgezeichnet worden. Bei der Ehrung zugegen waren (von links) Annegret Sudwischer, Gerd Heining, Heinrich Kröger, Heinrich Rust, Hannelore Kröger, Helmut Möller, Plattdeutsch-Pastorin Imke Schwarz, Bernhard Hagemeier und Heinz Schlüter im Haus kirchlicher Dienste in Herford.

Ewald Kröger (Vierter von links) ist mit dem Gertrud-Wendt-Preis ausgezeichnet worden. Bei der Ehrung zugegen waren (von links) Annegret Sudwischer, Gerd Heining, Heinrich Kröger, Heinrich Rust, Hannelore Kröger, Helmut Möller, Plattdeutsch-Pastorin Imke Schwarz, Bernhard Hagemeier und Heinz Schlüter im Haus kirchlicher Dienste in Herford. Foto: Bärbel Hillebrenner

Hüllhorst (WB/kk). Der Diakon im Ruhestand Ewald Kröger aus Schnathorst ist mit dem Gertrud-Wendt-Preis geehrt worden – für sein langjähriges Engagement für die Westfälische Arbeitsgemeinschaft »Plattdütsk in de Kerken«.

Überreicht wurde ihm die Auszeichnung am Donnerstag im Kreiskirchenamt in Herford. Die Laudatio hielt Pfarrer i.R. Heinrich Kröger aus Soltau, Mitglied des Preiskuratoriums, der sich wissenschaftlich mit dem Thema »Plattdeutsch in der Kirche« beschäftigt hat. Der Gertrud-Wendt-Preis geht zurück auf die gleichnamige Hamburger plattdeutsche Schriftstellerin, die inzwischen 94 Jahre alt ist. Sie hat das erste Geld gespendet. Der Gertrud-Wendt-Preis wurde gestiftet für ehrenamtliche Basisarbeit bei »Plattdüütsch in de Kark«.

Heinrich Kröger: »Wir wundern und freuen uns darüber, was sich in den vergangenen Jahren in Ostwestfalen getan hat. Zeitweilig sah es ja so aus, als ob mit Pastor Wilhelm Dullweber (1936-2018) diese Arbeit auslaufen würde. Zum Glück kam es anders.« Als »Dulli« die Leitung aus der Hand gegeben und doch weitergemacht habe, habe sich mehr als vorher entwickelt. Die Arbeitsgemeinschaft »Plattdütsk in de Kerken« erhielt Struktur.

Große Kreativität

Insbesondere seit er im Ruhestand sei, habe sich Ewald Kröger für diese eingesetzt. Der Laudator betonte, wie kreativ der Hüllhorster sei. »Ich denke an seine künstlerischen Arbeiten und ich denke an seine Art, Gottes Wort auszulegen und zu predigen.« Ewalds Aktivität zeige sich auch in den Publikationen des Arbeitskreises. Der Preisträger brachte die Bildbände »Dat graute Geschenk« und »Gloiben – Denken – Maken« mit heraus.

Heinrich Kröger lobte die AG insgesamt, hatte er doch eingangs betont, dass »jeder von euch mitgemeint ist. Ihr alle habt durch euren Anteil am Leitungskreis Anteil an diesem Preis«. Die Arbeitsweise der Mitwirkenden sei gut durchdacht, organisiert und auf verschiedene Schultern verteilt. »So kommt das Evangelium unter die Leute.«

Der Laudator gratulierte Ewald Kröger, der zusammen mit seiner Ehefrau Hannelore zu der Feierstunde nach Herford gekommen war.

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