Fr., 07.12.2018

Dorfkapelle Oberbauerschaft überzeugt mit zwei Kirchenkonzerten Ein klangvolles Geschenk

Natürlich in traditioneller Tracht gewandet, hat die Dorfkapelle Oberbauerschaft die Zuhörer in der voll besetzten Christuskirche gleich zwei Mal begeistert. Unter der Leitung von Robin Stüwe brachten die Musiker moderne Arrangements dar.

Natürlich in traditioneller Tracht gewandet, hat die Dorfkapelle Oberbauerschaft die Zuhörer in der voll besetzten Christuskirche gleich zwei Mal begeistert. Unter der Leitung von Robin Stüwe brachten die Musiker moderne Arrangements dar. Foto: Andreas Kokemoor

Von Andreas Kokemoor

Hüllhorst (WB). So schön kann ein Konzert sein, das auf Weihnachten einstimmt. Die Dorfkapelle Oberbauerschaft hat 300 Besuchern in der Christuskirche ein klangvolles Geschenk gemacht.

Mit einem Mix aus Unterhaltungsmusik und modern arrangierten Weihnachtsliedern bereicherten die Musiker das erste Adventswochenende, an dem sie gleich zwei Mal zum Konzert luden – am Freitag- und am Samstagabend. So kamen viele Menschen in den Genuss des außergewöhnlichen Repertoires. Die Auswahl der Stücke reichte von Barock bis Pop. Auf die klassischen Weihnachtslieder hatte die Dorfkapelle unter dem Vorsitz von Frank Bönker bewusst verzichtet. »Wir wollen nicht den Standard anbieten, sondern Stücke im modernen Stil«, hatte Bönker im Vorfeld der Veranstaltung gesagt.

Harmonisch, klangstark, kraftvoll und energiegeladen sowie märchenhaft romantisch spielten die Musiker unter der Leitung von Robin Stüwe vom ersten bis zum letzten Takt. Zu ihrem Repertoire gehörten unter anderem »Venite Adoremus« und »Winter Wonderland«, beide von Heinz Briegel, »Chicago Festival« von Markus Götz oder »The Sound of Silence« von James L. Hosay. Als Zugabe folgte »Feliz Navidad«.

Zusammenhalt

Das Programm kam umso besser zum Tragen durch die hervorragende Akustik in der Kirche. Die zauberhaften Klänge wurden in kurzen musikalischen Pausen mit kleinen Geschichten angereichert, vorgetragen von der Jugend der Dorfkapelle Oberbauerschaft, die auch die Moderation des Konzertes übernahm.

Tim Kruse las die Geschichte vom »unfolgsamen Esel«, Jolina Gesel erzählte die Geschichte von »Omas Christbaumständer«. Leon Schmitz und Lara Radtke führten durch das Programm. Sie wussten so manches Wissenswerte, zum Beispiel zu der Herkunft der Stücke, zu erzählen. Sie sprachen zudem der Kirchengemeinde und dem Presbyterium Dank aus, die ihr Konzert möglich gemacht hätten. Natürlich vergaßen sie nicht, das Publikum in ihren Dank einzuschließen.

Pfarrerin Kristina Laabs würdigte die Musikerfamilie als wertvollen Teil der Dorfgemeinschaft. Das Zusammenspiel von jüngeren und älteren Musikern würde auf besondere Weise zeigen, wie Zusammenhalt in einer Gemeinschaft funktioniere. Und dies sei insbesondere in der Weihnachtszeit ein schönes Beispiel.

Klarinettenspiel

Die jüngsten Mitwirkenden des Konzertes Tim Kruse, Pia Niedzwicki und Emma Niedzwicki brachten zusammen mit ihrem Lehrer Reinhold Gorges, dem Leiter der Jugendmusikschule in Holsen, zwei Stücke allein dar. Für ihr gekonntes und fehlerfreies Klarinettenspiel der Lieder »ABC, die Katze lief im Schnee« und »Auf der Lauer, auf der Lauer« erhielten sie Sonderbeifall vom hocherfreuten Publikum.

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