Di., 18.12.2018

Weihnachtsmarkt am Backhaus in Tengern – beliebter Treffpunkt für Jung und Alt »Besser als in Hamburg«

Ein schöner Kontrast beim Aufeinandertreffen von Rot und Schwarz: der Nikolaus, der einen ganzen Sack voller bunter Süßigkeiten anschleppte, und der Schornsteinfeger, den Kindern als Glücksbringer wohlbekannt ist.

Ein schöner Kontrast beim Aufeinandertreffen von Rot und Schwarz: der Nikolaus, der einen ganzen Sack voller bunter Süßigkeiten anschleppte, und der Schornsteinfeger, den Kindern als Glücksbringer wohlbekannt ist. Foto: Anette Hülsmeier

Von Anette Hülsmeier

Hüllhorst (WB). Wenn es am Sonntagnachmittag in der Adventszeit an der Schulstraße in Tengern keinen freien Parkplatz mehr gibt, dann ist Weihnachtsmarkt im Backhaus.

Mit dem Duft von leckeren Rosinenstuten und Zuckerkuchen, mit Weihnachtsliedern und leuchtenden Kinderaugen hat der Heimatverein Tengern-Huchzen auf die besinnliche Zeit des Jahres eingestimmt. Die Bäcker Hermann Lehrmann und Hermann Witte hatten alle Hände voll zu tun, und Vereinsvorsitzender Horst Jording freute sich darüber, wie schnell die Backwaren immer wieder nachgelegt werden mussten.

Der Weihnachtsmann war wohl der begehrteste Mann bei der 19. Auflage und wie immer war dieser gemütliche gediegene Markt ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Tengeraner, Freunde und Besucher aus sämtlichen Hüllhorster Ortsteilen trafen sich bei Heißgetränken, Pizzen und Stippgrütze.

Weihnachtslieder passend zum Markt

»Ich war letzte Woche auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg, aber hier gefällt es mir wesentlich besser, weil man so viele Bekannte trifft und die Stimmung einmalig ist«, sagte die gebürtige Holsenerin Heidrun Blöbaum, die seit 37 Jahren mit ihrem Ehemann in Tengern lebt. Bäckermeister Gerd Schmidt, ein guter Freund von Wilhelm Henke, war eigens aus Schmalge in die südlichste Region von Hüllhorst gekommen, um die Backkultur zu testen.

Die gute Stimmung wurde mit Weihnachtsliedern des Posaunenchores und des Kindergartenchores »Unter’m Regenbogen« noch besser. Eine »Kreative Kinderstube« mit Bastelangeboten, Spielen und Aktionen für Kinder hatte sich der Förderverein der Grundschule ausgedacht. Dazu wurden erstmals Mutzenmandeln, frisch aus dem Backhaus, serviert.

Verein stellt sich vor

Am Stand der »Initiative krebskranker Kinder« informierten Schornsteinfegermeister Jochen Schnier und seine Ehefrau Tanja sowie der Vorsitzende Frank Wolff über den Verein. Für alle, die noch ein Geschenk in vorletzter Minute suchten, gab es auch so manche Inspiration.

Tanja Schnier hatte jede Menge selbst gestrickte, wärmende Bekleidungsstücke dabei, und am Stand des Kindergartens boten Sandra Stühmeyer und Miriam Knigge Nutella- und Baileys-Konfekt an.

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