Do., 10.01.2019

Kreisjugendblasorchester gibt Konzert vor 200 Zuhörern in Ilex-Halle Hüllhorst Wie ein Feuerwerk

60 Nachwuchsbläser haben sich in der Ilex-Halle zum Konzert versammelt. Gemeinsam bieten sie ihren zahlreichen Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm. Unterrichtet worden waren sie im Vorfeld von gleich sieben verschiedenen Dozenten.

60 Nachwuchsbläser haben sich in der Ilex-Halle zum Konzert versammelt. Gemeinsam bieten sie ihren zahlreichen Zuhörern ein abwechslungsreiches Programm. Unterrichtet worden waren sie im Vorfeld von gleich sieben verschiedenen Dozenten.

Von Jessica Eberle

Hüllhorst (WB). Das neue Jahr wird in der Regel mit einem Feuerwerk begrüßt. In Musikerkreisen ist es das Neujahrskonzert, das zünden muss. Das Kreisjugendblasorchester hat am Sonntag das Ergebnis aus der neuen Projektphase präsentiert: Ein musikalischer Knaller nach dem anderen entzückte die Zuhörer.

Mehr als 200 Zuhörer hatten sich in der Ilex-Halle versammelt, um dem Konzert der jungen Bläser zu lauschen. Henrik Wilkening, Moderator und Vorsitzender des Kreismusikverbandes, führt an diesem Nachmittag durch das Programm.

Doch zuvor richten einige Gäste aus der Politik ihr Grußwort ans Publikum. Der stellvertretende Landrat Reinhard Wandtke bedankt sich bei den 60 Nachwuchsmusikanten für ihre Begeisterung für die Musik: »Das Konzert ist der Abschluss und Höhepunkt einer neuen Probenphase.« Auch der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Kröger ist erschienen. »Es macht Spaß, den jungen Menschen beim Spielen zuzuhören«, sagt er.

Ägyptischer Marsch als ein Glanzlicht

Als die »Novena« des amerikanischen Komponisten James Swearingen erklingt, herrscht Ruhe im Saal. Blech- und Holzbläser schöpfen die Akustik der Ilex-Halle mit ihrem kraftvollen Spiel aus. Wenn die jungen Musiker den Allegro-Teil anstimmen, ist das wie das Feuerwerk um Mitternacht – energiegeladen und bezaubernd zugleich. Magisch ist auch das Medley aus dem Zauberer von Oz.

Mit »Somewhere over the rainbow« landen die Musiker einen Volltreffer beim Publikum. In den 1930ern komponierte Harold Arlen die Stücke für den Musicalfilm – noch heute wird die Melodie immer wieder aufgegriffen.

Ein weiteres Glanzlicht: der Ägyptische Marsch. »Er ist der Klassiker bei jedem Neujahrskonzert«, sagt Moderator Henrik Wilkening. Komponist Johann Strauss wird auch als »Walzerkönig« bezeichnet. Dennoch schuf er auch einige Märsche, die in die Geschichte eingingen. Die jungen Bläser verleihen diesem Stück eine orientalische Klangfarbe. Das kommt besonders gut an.

Förderung seit 1989

Was wäre ein Konzert zum Jahresbeginn ohne eines der bekanntesten Werke? Mit Tschaikowskys »Nussknacker« versprüht das junge Orchester Funken. Wie ein Neujahrskuss – einfach märchenhaft. Die Zuschauer spenden reichlich Applaus. Ob bei eher klassischen Stücken wie dem Konzertmarsch »Sympatria«, der von der Liebe zur Heimat handelt, oder bei der Filmmusik aus dem »Herr der Ringe«. Am Ende ist das Konzert ein Spektakel musikalischer Glanzlichter.

Seit 1989 werden die Bläser im Kreis mit diesem Projektorchester, das ein bis zwei Mal im Jahr auftritt, gefördert. Insgesamt sieben Dozenten haben die jungen Musiker in diesem Jahr auf das Konzert vorbereitet. Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Kreises und der Sparkasse Minden-Lübbecke.

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