Dinner-Krimi »Alles Gute, liebe Leiche« macht Hüllhorstern Freunde
Köstliche Verbrecherjagd

Hüllhorst-Oberbauerschaft (WB/ah). Knisternde Spannung und dazu ein leckeres Menü: Der Dinner-Krimi »Alles Gute, liebe Leiche« hat den Geschmack der Gäste im Hotel-Restaurant Kahle Wart getroffen.

Montag, 04.03.2019, 08:00 Uhr
»Kein Puls«: »Hausärztin« Nurhan Büscher kann nur noch den Tod bei Elas (Tanja Haller, rechts) Ehemann feststellen. Das vergnügliche Krimi-Dinner im Hotel-Restaurant Kahle Wart hat für so manchen Lacher gesorgt. Foto: Anette Hülsmeier
»Kein Puls«: »Hausärztin« Nurhan Büscher kann nur noch den Tod bei Elas (Tanja Haller, rechts) Ehemann feststellen. Das vergnügliche Krimi-Dinner im Hotel-Restaurant Kahle Wart hat für so manchen Lacher gesorgt. Foto: Anette Hülsmeier

Am Freitag- und Samstagabend wurde beim Dinner-Krimi sozusagen der Sherlock Holmes von Hüllhorst gesucht. Das »Theater auf Tour« aus Darmstadt präsentierte auf Einladung des Kulturrings Hüllhorst eine giftig-vergnügliche Krimi-Komödie. Bei dem Mord à la Carte wurde die interaktive Verbrecherjagd zu einem köstlichen Erlebnis.

Zuschauer werden zu Darstellern

Wer immer schon mal die Pastorin eines Kirchenspiels oder den Bürgermeister von Schabernack darstellen wollte, konnte sich voll ausleben. Das Publikum wurde einbezogen, und so war Verena Geiß die Pastorin, Sven Brammeyer Bürgermeister, Daniel Ober-Hongsermeier wurde Landrat von Waldau, Nurhan Büscher gab die Hausärztin Dr. Curtzig und Julia Klinkert spielte ein Töchterchen mit Witz und Charme. Einige Plastikblumen wurden auf den Kopf gesetzt und schon sangen die Mitglieder von »Liederkranz Germania« – ebenfalls Gäste – das Schabernack-Lied nach der Melodie »Schön ist die Jugend«.

Los ging es mit der Verbrecherjagd und mit dem Vier-Gänge-Menü. Chefkoch Kervin Niermann und sein Team kredenzten warmes Zitronenrisotto mit gebratenem Zanderfilet, und schon gab es den ersten Mord. Dabei sollte eigentlich ein schöner Anlass gefeiert werden. Aber der Geburtstag von Ela, verheiratet mit dem mittellosen Gärtner Walter, wurde zum Desaster. Ihre Schwester, Henrike Freifrau von und zu Waldau, hatte schon lange beschlossen: Der Gärtner muss weg. Besonders nachdem er Henrike mit den Worten »Rachsucht wächst bei dir wie Brennnesseln auf der Wiese!« beschimpft hatte.

»Kein schöner Mord in dieser Zeit«

Zum Glück trat nach dem Tod des Gärtners der Maître Jaques Bouillon in Elas tristes Leben. Aber nicht für lange… Hausfaktotum Isi war untröstlich über Walters Tod und legte sich zu ihm in die Kühlkammer. Derweil sang der Chor: »Kein schöner Mord in dieser Zeit« und die Freifrau stellte fest: »In diesem Haus stirbt man schneller als man essen kann.«

Zwischen violetter Kartoffelsuppe und Rinderfilet auf Portweinjus wurde die zweite Leiche serviert und das Cappuccinoparfait rundete die »Kostprobe bei Mordlust« perfekt ab.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6441757?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516043%2F
Eine Liga, zwei Welten
Schon 2016 beim ersten und bisher einzigen Arminia-Gastspiel in Leipzig wurde klar: RB (hier Diego Demme) ist kaum aufzuhalten. Dennoch entführten Seung-Woo Ryu und der DSC beim 1:1 damals einen Punkt aus der Red-Bull-Arena.
Nachrichten-Ticker