Mo., 20.05.2019

Hochdeutsches Stück »Pension Schöller« feiert in Oberbauerschaft am 1. Juni Premiere Irre Kultkomödie

Sie hatten viel Spaß beim Einstudieren der hochdeutschen Kultkomödie »Pension Schöller«, das im Jahre 1890 in Berlin uraufgeführt wurde und bis heute Theaterfans allerorten begeistert: das Ensemble mit den Akteuren Helmut Becker, Elke Aulfes , Petra Kanders, Anja Aulfes, Johannes Clausmeier, Jonathan Gladbach, Thomas Kindscher, Friedhelm Schünemann, Anita Tiemeier, Vanessa Reimer, Axel Rieke, Dagmar Hotfiel und Burkhard Löffler. Auf dem Foto fehlt Leon Weigelt.

Sie hatten viel Spaß beim Einstudieren der hochdeutschen Kultkomödie »Pension Schöller«, das im Jahre 1890 in Berlin uraufgeführt wurde und bis heute Theaterfans allerorten begeistert: das Ensemble mit den Akteuren Helmut Becker, Elke Aulfes , Petra Kanders, Anja Aulfes, Johannes Clausmeier, Jonathan Gladbach, Thomas Kindscher, Friedhelm Schünemann, Anita Tiemeier, Vanessa Reimer, Axel Rieke, Dagmar Hotfiel und Burkhard Löffler. Auf dem Foto fehlt Leon Weigelt.

Von Anette Hülsmeier

Hüllhorst (WB). Wenn Menschen in der hiesigen Region sagen »Wir gehen ins Theater«, dann meinen sie eine der Freilichtbühnen. Davon ist Regisseur Jürgen Wiemer überzeugt.

Er inszeniert gerade mit »Pension Schöller« sein 55. Theaterstück auf der Freilichtbühne Kahle Wart. Die auf Hochdeutsch gespielte Aufführung feiert am Samstag, 1. Juni, Premiere und läuft bis zum 21. Juli. »Es ist der absolute Komödienklassiker, der auf allen Bühnen in Deutschland und Österreich gespielt wurde und in dem große Mimen wie Willy Millowitsch und Harald Juhnke, geglänzt haben«, weiß der erfahrene Theaterregisseur.

»Das ist eine große Herausforderung für die Laiendarsteller, unter denen acht Neulinge sind. Es sind einige kleine Rollen dabei, aber die müssen auf der Bühne prägnant kommen. Die Figuren, die einen größeren Rollenumfang einnehmen, haben dagegen Zeit, sich zu entwickeln.« Wiemer sieht zwar eine Gefahr darin, dass Klischees etwa überzeichnet würden, auf der anderen Seite punkte die Komödie mit witzigen Rollen. Dem Regisseur steht eine erfahrene Spielleiterin zur Seite, für Elke Aulfes ist es die fünfte Inszenierung. Außerdem hat sie die Rolle einer schrulligen Schriftstellerin übernommen. Den Gutsbesitzer Lenzmayer spielt »Urgestein« Helmut Becker.

Pensionsgäste sind meschugge

Er möchte in dem Stück gern mal eine Irrenanstalt von innen erleben. Sein Neffe Alfred soll ihm diesen Wunsch erfüllen. Der rauft sich die Haare, doch da kommt ihm sein Freund Robert zu Hilfe und empfiehlt, dem Onkel die »Pension Schöller« zu zeigen. Dort sind alle Pensionsgäste »etwas meschugge«. Angefangen mit dem Großwildjäger Bernhardi, Schriftstellerin Sophie sowie einem ständig an die Decke gehenden Major a. D. bis hin zu Schöllers Ehefrau, die auf der Suche nach einem passenden Schwiegersohn für ihre Tochter ist, und Leo, der kein »L« sprechen kann, aber Schauspieler werden will. Der Pensionsinhaber Schöller wirkt sowieso wie ein Irrenhausdirektor und so schöpft Lenzmayer keinen Verdacht.

Als die so genannten Irren aber sogar auf seinem Gut auftauchen, wird es ihm zu viel und die Verwicklungen nehmen in der Komödie, die Jürgen Wiemer bearbeitet hat, ihren Lauf. Souffleuse ist Monika Becker, für den Ton sorgt Reiner Kanders und in der Maske schwingen Beate Schünemann und Monika Becker den Pinsel. Gespielt wird samstags vom 1. Juni bis 20. Juli um 20 Uhr und am Sonntags, 14. Juli und 21. Juli, jeweils um 16 Uhr. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Euro. Mehr Infos online unter www.kahlewart.de.

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