Do., 11.07.2019

Ortsgespräch in Ahlsen mit etwa 60 Bürgern – Wildwuchs und Radweg waren Themen Auf Ortsschildern fehlt das »Reineberg«

Einer der Bürger warf zum Thema Breitbandausbau die Frage auf, ob die drei Häuser an der Straße Am Sportplatz zum Ausbaugebiet für den Glasfaseranschluss gehören würden. Dort sei der Internetempfang äußerst schlecht.

Einer der Bürger warf zum Thema Breitbandausbau die Frage auf, ob die drei Häuser an der Straße Am Sportplatz zum Ausbaugebiet für den Glasfaseranschluss gehören würden. Dort sei der Internetempfang äußerst schlecht. Foto: Anette Hülsmeier

Von Anette Hülsmeier

Hüllhorst (WB). »Und täglich grüßt das Murmeltier« – wie der Hauptdarsteller in diesem Filmklassiker dürfte sich Bürgermeister Bernd Rührup in diesen Tagen vielleicht fühlen. Auf seiner Ortsteiltreffen-Tour hört er die immer wiederkehrenden Themen: das Zuwuchern an Gräben und Straßeneinmündungen sowie Breitbandausbau.

So war es auch in Ahlsen. Etwa 60 interessierte Bürger hatten sich im Dorfgemeinschaftsraum eingefunden und wurden von Ortsvorsteherin Marlies Rahe begrüßt. Auch hier hatte es den Anschein, jeder Bürger sieht sich an erster Stelle, wenn es um die Dringlichkeit geht, den Wildwuchs vor seiner Tür entfernen zu lassen.

Bürgermeister Bernd Rührup zeigte geduldig den strukturierten Mähplan der Gemeinde auf: »Es wuchert überall gleichzeitig und bitte bringen Sie Verständnis dafür auf, wenn die Bauhofmitarbeiter so schnell nicht nachkommen.« Nicht zu ertragen sei die Situation an der Einmündung Zum Tuddental/Holsener Straße, sagte ein Anwohner. Er forderte auch eine Tempobeschränkung für das Tuddental. »Da leben viele Kleinkinder.« Hierfür muss ein Antrag an das Straßenverkehrsamt gestellt werden, so Rührup. »Wir werden das auf den Weg bringen.«

Info-Veranstaltungen zum Breitbandausbau

Jedes Jahr wieder Thema: die Verlängerung des Radweges an der Ahlsener Straße in Richtung Horsts Höhe, die aber nicht in der Zuständigkeit der Gemeindeverwaltung liegt. In diesem Zusammenhang wurde auf eine Ausweichstrecke entlang der Reithalle bis zur B239 hingewiesen. Etliche Bürger aus Ahlsen-Reineberg monierten außerdem, dass die Eingangschilder ausgetauscht wurden und nur noch den Ortsnamen Ahlsen enthielten. Die konnte Rührup beruhigen und versprach: »Das wird korrigiert.«

Ferner betonte der Bürgermeister im Hinblick auf die Verkehrssituation am Kindergarten in Ahlsen: »Das Wohl unserer Kinder ist ein großes Thema, mit dem Parkstreifen wurde die Lage etwas entschärft.« Er wies darauf hin, dass bei Messungen die Geschwindigkeit im Durchschnittsbereich gelegen habe.

Zum Thema Glasfaserausbau sagte Rahe: »Wir sind auf gutem Weg, die von Innogy geforderten 40 Prozent Unterschriften der Ahlsener für einen Vorvertrag zum Glasfaserausbau zu bekommen.« 30 Anlieger hätten sich bereits gemeldet; die Anmeldefrist wurde bis zum 31. Juli verlängert. Am 22. und 23. Juli gibt es bei Radio Berger in Hüllhorst noch jeweils eine Info-Veranstaltung.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6768643?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198384%2F2198399%2F2516043%2F