Fr., 16.08.2019

Auszeichnung: Günter Obermeier erhält das Bundesverdienstkreuz am Bande »Sie sind Oberbauerschaft«

Günter Obermeier (Bildmitte mit Krawatte) ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Mit ihm freuen sich (von links) die Familienmitglieder Dr. Hartmut Röhr und Gattin Karin Röhr (Schwester des Geehrten), Gattin Inge Obermeier, Sohn Volker Obermeier, Tochter Marie Obermeier und deren Lebensgefährte Daniel Oberste-Meier.

Günter Obermeier (Bildmitte mit Krawatte) ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Mit ihm freuen sich (von links) die Familienmitglieder Dr. Hartmut Röhr und Gattin Karin Röhr (Schwester des Geehrten), Gattin Inge Obermeier, Sohn Volker Obermeier, Tochter Marie Obermeier und deren Lebensgefährte Daniel Oberste-Meier. Foto: Michael Nichau

Von Michael Nichau        und Kai Wessel

Hüllhorst (WB). Günter Obermeier, Vorsitzender der Dorfgemeinschaft Oberbauerschaft, ist am Donnerstag in Minden mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. In Vertretung des Bundespräsidenten übernahm Landrat Ralf Niermann die Ehrung des 67-jährigen Oberbauerschafters.

In seiner Laudatio sagte Niermann, dass Günter Obermeier von den Bürgerinnen und Bürgern für zahlreiche Aktivitäten zur Pflege der Tradition, Gemeinschaft und Nachbarschaft sowie für sein politisches Engagement und den Einsatz im sozialen Bereich geschätzt werde. Direkt an Obermeier gewandt sagte Niermann: »Sie sind jemand, der neue Projekte anstoßen kann und die Menschen dafür gewinnt. Das scheint eine ganz besondere Gabe von Ihnen zu sein.« Der Landrat bezeichnete Obermeier als »leidenschaftlichen Netzwerker«, der Menschen dort zusammenbringt, wo sie gebraucht würden.

Obermeier sei in fast allen Vereinen, die Oberbauerschaft hat, engagiert: »Sogar sehr engagiert«, sagte der Landrat, um hinzuzufügen: »Sie sind Oberbauerschaft!« Ohne Obermeiers Impulse und sein hohes Maß an Eigeninitiative wären viele Projekte nicht so erfolgreich verlaufen, sagte Niermann. Er erinnerte an Veranstaltungen und Aktionen wie »Unser Dorf hat Zukunft«, an das Heimat- und Erntefest und den Heimatpreis. Der Landrat erwähnte auch den erfolgreichen Breitbandausbau in Oberbauerschaft, der untrennbar mit dem Namen Obermeiers verknüpft sei. »Sie sind jemand, der sich für andere und für die Gemeinschaft gerne engagiert und möglicherweise seine eigenen Wünsche dabei zurückgestellt hat«, so Niermann.

Auch lokalpolitisch engagiert

Günter Obermeier, der vor mehr als 40 Jahren in die CDU eintrat, wurde auch für sein lokalpolitisches Engagement gewürdigt. »Sie wollten mitgestalten und sich für Ihre Ortschaft und die Menschen dort einsetzen. Das ist Ihnen gelungen«, sagte der Landrat. Er erinnerte auch an Obermeiers Einsatz für die Beschäftigung von benachteiligten Menschen: »Der Wunsch nach Gerechtigkeit und Fürsorge hat Sie angespornt, Menschen, die es in ihrem Leben nicht so leicht hatten, Hilfe anzubieten.« Niermann gab zu verstehen, dass er sich mehr Mitbürger wünschen würde, die dem Beispiel des Geehrten folgen und sich in die Demokratie einbringen.

Der Auszeichnung im Kreishaus wohnte neben Hüllhorsts Bürgermeister Bernd Rührup auch Detlef Beckschewe, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, bei. Während Beckschewe betonte, dass Obermeier viel in Fraktion und Kreistag bewegt habe, erinnerte Rührup an Obermeiers Engagement bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms. Immer, wenn es darum gehe, das dörfliche Zusammenleben in Oberbauerschaft entscheidend voran zu bringen, gelte der Satz: »Wenn nicht Obermeier, wer dann?«

Jürgen Hahn, Ehrenvorsitzender des Heimatvereins Oberbauerschaft, gehörte zu jenen, die Obermeier für die Auszeichnung vorgeschlagen hatten. In Anspielung auf die gelungene Breitbandanbindung Oberbauerschafts (in Kooperation mit der Firma Gustav-Internet) sagte Hahn: »Gustav-Internet müsste eigentlich Günter-Internet heißen.«

Unterstützung durch Ehefrau Inge

Der Geehrte dankte für all das Lob und sagte in seiner unverwechselbaren Art: »Ich bin 67 Jahre alt, da ist es doch selbstverständlich, dass man ehrenamtlich tätig war.« Solche Auszeichnungen seien zudem nur möglich, wenn das Umfeld passe. »Meine Frau Inge hat mich immer unterstützt.« Günter Obermeier sagte auch, dass die Projekte ohne die Unterstützung der Vereine nicht zu stemmen gewesen wären.

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