Neugestaltung des Dorfplatzes in Schnathorst wird noch in diesem Jahr fertig
Draußen soll man sitzen können

Hüllhorst-Schnathorst (kk). Als Zentren der Dorfgemeinschaftshäuser in der Gemeinde Hüllhorst sind Schnathorst und Holsen auserkoren worden. Und das soll auch zu sehen sein. Während der Dorfplatz in Holsen mittlerweile fertiggestellt und ein echtes Schmuckstück geworden ist, steht der Dorfplatz in Schnathorst noch vor der Umsetzung. Joachim Struckmeyer vom Fachbereich Technik stellte im Bau- und Umweltausschuss die Vorschläge zur Umgestaltung der Freiflächen am Dorfgemeinschaftshaus vor.

Montag, 15.06.2020, 10:00 Uhr
Ortsvorsteher Reinhard Scheerer vor dem Ende 2002 eingeweihten Dorfgemeinschaftshaus in Schnathorst: Die Flächen rund um das Gebäude sollen verschönert werden. Foto: Kathrin Kröger
Ortsvorsteher Reinhard Scheerer vor dem Ende 2002 eingeweihten Dorfgemeinschaftshaus in Schnathorst: Die Flächen rund um das Gebäude sollen verschönert werden. Foto: Kathrin Kröger

Bei dem Bauprojekt drängt die Zeit: Die Ausführungsfrist für die Förderung (113.000 Euro vom Land bei 175.000 Euro Gesamtkosten) endet am 30. November. „Daher haben wir noch im April in einem recht schmalen Grünstreifen Bäume gefällt“, sagte Struckmeyer. Die Maßnahme sei vom Zeitpunkt her „natürlich grenzwertig“ gewesen, die Bäume hätten aber noch kein Laub getragen und keine Vögel beherbergt. In der nächsten Ratssitzung am 17. Juni (17.30 Uhr, Ilex-Halle) stehe nicht-öffentlich die Vergabe der Tiefbauarbeiten an.

Die Verwaltung schlägt folgende Maßnahmen vor: 1. Neugestaltung einer klar definierten Eingangszone von der Straße aus mit einer neuen Treppenanlage und Schaffung eines Platzes als Außentreffpunkt und Empfangszone mit entsprechenden Sitzgelegenheiten; 2. Aufnehmen der unterschiedlichen Betonsteinbeläge und Neuverlegung der Flächen um das Dorfgemeinschaftshaus, einheitlich mit roten Pflasterklinkern; 3. Zugang zum Haupteingang von den Parkplätzen aus durch eindeutige Wegeführung in Ost-West-Richtung; 4. Belieferung der Küche soll baulich verbessert werden; 5. Fahrradstandplätze sollen eingerichtet werden; 6. als Kompensation zum Wegfall von acht Stellplätzen sollen diese an die Ostseite des Hauses verlagert werden, an die vorhandene Parkplatzfläche anschließend (Belag: Rasenfugenpflaster); 7. Verlegung des Bouleplatzes nach Süden; 8. Verlegung der Glas- und Altkleidercontainer auf den westlichen Teil des Geländes, für Fahrzeuge gut erreichbar über die asphaltierte Zufahrt; 9. Abgrenzung und Begrünung der Parkflächen durch Hainbuchenhecken und Gehölze sowie Stauden; 10. ferner sollen dort Sommerlinden gepflanzt werden; 11. Rasenfläche südlich der Straße soll in eine Blumenwiese umgewandelt werden; 12. Abgrenzung des Geländes zur Gaststätte durch Hainbuchenhecke. Struckmeyer: „Die Beschlusslage gibt es her, dass wir es so bauen können.“

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