Unterlagen für Kommunalwahl der Hüllhorster Partei sind vollständig
FWG UHu hat fleißig Unterschriften gesammelt

Hüllhorst (WB). Die Anfang des Jahres neu gegründete Freie Wählergemeinschaft UHu hat in nur wenigen Tagen die erforderlichen Unterstützungsunterschriften für die Kommunalwahl 2020 in Hüllhorst erhalten. Damit sind die umfangreichen Formalitäten abgeschlossen und alle nötigen Unterlagen konnten von Jochen Kampeter und Jürgen Wiemann dem zuständigen Wahlsachbearbeiter Dirk Oermann frühzeitig übergeben werden.

Mittwoch, 01.07.2020, 08:00 Uhr
Jochen Kampeter (von links) und Jürgen Wiemann übergeben dem zuständigen Wahlsachbearbeiter Dirk Oermann die Unterschriftenliste. Foto:
Jochen Kampeter (von links) und Jürgen Wiemann übergeben dem zuständigen Wahlsachbearbeiter Dirk Oermann die Unterschriftenliste.

Die FWG UHu tritt in allen 16 Wahlbezirken mit Einzelbewerbern an. Die Kandidaten der FWG bilden, so teilt es die Partei mit, einen guten Querschnitt der Gesellschaft: „Arbeiter, Angestellte, Beamte und Selbstständige kommen aus Handwerk und Industrie, Sozialwesen, Finanzwesen oder dem öffentlichen Dienst. Die Spanne beim Alter reicht von Anfang 20 bis Anfang 60.“

Freie Wähler sehen sich als wahre Mitte

Die FWG UHu bedankt sich für das Vertrauen der Unterstützer und hofft, dass sich noch viele Bürger aktiv oder passiv als Mitglied der noch jungen FWG anschließen. Den Gesprächen mit den Unterstützern könne man entnehmen, so die FWG weiter, dass viele Menschen seit längerem mit der Entscheidungsfindung und dem Auftreten der Altparteien – auch auf Kommunalebene – unzufrieden seien. „Viele Bürger freuen sich daher über einen Gegenpol zu den etablierten Parteien.“

Die Freien Wähler sehen sich als neue, wahre Mitte, nachdem die Altparteien für den Bürger nicht mehr wirklich unterscheidbar seien. Besonders die ideologiefreie Herangehensweise unterscheide Freie Wählergemeinschaften von den oft aus Düsseldorf oder Berlin fremdbestimmten Parteien in der Kommune. „Die FWG ist überzeugt, dass die Bürger vor Ort besser wissen, was zu tun ist in ihrer Gemeinde, als irgendwelche Berufspolitiker in Parteizentralen.“

Deshalb müsse die Basis vor Ort den Ländern und dem Bund sagen, wo „der Schuh drückt“ und welche Probleme zu lösen seien und nicht umgekehrt. Dazu gehöre insbesondere eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen, um bei wichtigen Investitionen unabhängig zu entscheiden. Das würde auch zu einem sorgsameren Umgang mit Steuergeldern führen, der längst überfällig sei. Die Belastbarkeitsgrenze der kleinen Steuerzahler sei längst überschritten.

Selbstdarsteller und PR-Strategen sind nicht erwünscht

„Bei den Freien Wählern suchen wir politische Positionen gemeinsam und transparent ausschließlich mit dem gesunden Menschenverstand. Die FWG UHu bietet jeder Partei konstruktive Zusammenarbeit an, lehnt allerdings Klüngel, ideologisch motivierte oder einsame Entscheidungen ab“, heißt es von der FWG.

„Die FWG UHu fördert die Demokratie, weil sich bei den Freien Wählern jeder Bürger gleichberechtigt einbringen kann. Selbstdarsteller und PR-Strategen, die für eine politische Karriere auch mal ihre eigene Überzeugung verraten, sind bei der FWG falsch.“

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