Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst erhält eine Spende über 1500 Euro
Benefizlauf mal ganz anders

Schnathorst/Lübbecke/Minden -

Die achte Auflage des Benefizlaufes der „Wiehenläufer Hüllhorst“ konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Dennoch wurden Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz gesammelt.

Sonntag, 22.11.2020, 18:00 Uhr
Ein gutes Beispiel dafür, dass es in dieser Krise Solidarität unter Sportlern gibt, die sich für die Schwächeren einsetzen: Oliver Seeburger, Andreas Scheer und Uwe Halstenberg (von links), der den Spendenscheck an Daniela Stieglitz überreicht hat.
Ein gutes Beispiel dafür, dass es in dieser Krise Solidarität unter Sportlern gibt, die sich für die Schwächeren einsetzen: Oliver Seeburger, Andreas Scheer und Uwe Halstenberg (von links), der den Spendenscheck an Daniela Stieglitz überreicht hat. Foto: Anette Hülsmeier

Die achte Auflage des Benefizlaufes der „Wiehenläufer Hüllhorst“ konnte dieses Jahr aus den bekannten Gründen nicht stattfinden. Daher hatte der Vereinsvorstand um Uwe Halstenberg, Oliver Seeburger und Andreas Scheer die Idee, die Laufveranstaltung über einen Zeitraum von zwei Monaten virtuell anzubieten, um eine Geldspende für den „Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst“ zu sammeln (wir berichteten).

Im Prinzip hätten die Teilnehmer die Originalstrecke nicht einmal laufen müssen, um erfolgreich an der Aktion teilzuhaben. Es sollte ausreichen, die Strecke zu walken, zu wandern, mit dem Rad oder Rolli zurückzulegen. Es bestand die Möglichkeit, in der Einzeldisziplin oder in einer Kombination mehrer Disziplinen dabei zu sein oder ein Foto zu diesem Thema auf die eigens dafür eingerichtete Website hochzuladen. Sie ist im Internet unter der Adresse www.wiehenläufer.de zu finden.

Auf diese Weise sei eine witzige kleine Fotoshow entstanden, wussten die Vorstandsmitglieder zu berichten. Jeder Teilnehmer bekam eine Urkunde per E-Mail als Datei zugeschickt, die er sich coronakonform selbst ausdrucken konnte. „66 Personen haben mitgemacht und sich in die Website eingetragen“, sagten die Organisatoren. „Das sind weit mehr als wir erwartet hatten“, sagten sie.

Darüber hinaus gab es etliche Geldspender, die sich nicht aktiv beteiligten, aber einen finanziellen Beitrag leisten wollten. So kam am Ende eine Summe von 1500 Euro zustande.

„Ich bin beeindruckt, wie viele Teilnehmer trotz der widrigen Umstände mitgemacht haben, und zwar jeder für sich, aber alle für ein gemeinsames Ziel,“ sagte Daniela Stieglitz, Pressereferentin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Minden-Lübbecke, bei der Spendenübergabe.

„Unter dem Dach des Deutschen Kinderhospizvereines bieten wir Begleitung und Unterstützung den Eltern und Geschwistern von Kindern und Jugendlichen mit Leben verkürzender Erkrankung an. Auf Spenden sind wir angewiesen und Ehrenamtliche Helfer sind jederzeit willkommen,“ sagte sie. Informationen zu diesem Dienst finden alle Interessierten im Internet unter www.akhd-minden.de.

Die Beteiligten bedankten sich bei allen Aktiven und bei Karl-Heinz Wächter, der seine „Alte Ziegelei“ als Austragungsort zur Verfügung gestellt hatte.

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